
Nachhaltig Putzen
Saubere Lösungen
Nachhaltig putzen – mit weniger Chemie, weniger Produkten, weniger Verpackung und gerne auch weniger Stress.

Nachhaltig putzen – mit weniger Chemie, weniger Produkten, weniger Verpackung und gerne auch weniger Stress.

PFAS, per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, sind eine große Familie von über 4.700 von Menschen hergestellten Chemikalien. Seit ihrer Einführung in den späten 1940er Jahren wurden PFAS in einer immer breiteren Palette von Konsumgütern und Industrieanwendungen eingesetzt, von Lebensmittelverpackungen und Bekleidung bis hin zu Elektronik, Luftfahrt und Schaumlöschmitteln oder Kosmetik.

Eine sozial gerechte Agrarwende, Bauernhöfe unterstützen, Insektensterben und Klimakrise stoppen, artgerechte Tierhaltung statt Megaställe und gutes Essen für alle: Dafür gingen zum Auftakt der Lebensmittelschau Grüne Woche 10.000 Menschen bei eisigen Temperaturen in Berlin auf die Straße.

In den 1970er Jahren entstand die Bio-Branche. Sie formierte sich aus jungen Menschen, die große Ideale hatten und anders leben wollten als der Mainstream. Heute geht es für die Bio-Pionier:innen von damals in Richtung Ruhestand. Die Probleme, die sie lösen wollten sind leider immer noch aktuell. Die Ideale, die sie motivierten, glücklicherweise ebenfalls.

Unser heutiger Bio-Klassiker feiert in diesem Jahr sogar schon seinen fünfzigsten Geburtstag: Yogi Tea, der duftende Gewürztee mit Zimt, Ingwer und Kardamom. Genossen von der jungen Alternativ-Szene in Kalifornien, wurde er Grundlage für ein internationales Unternehmen, das heute in 40 Ländern aktiv ist.

Warane und Kobras im Wohnzimmer, Flughunde an der Gardinenstange oder Äffchen und Löwen auf der Couch: Deutschland und die EU gehören zu den größten Absatzmärkten für lebende Wildtiere.

Nussmuse, beziehungsweise Muse aus Nüssen, Kernen und Saaten, sind total lecker, unglaublich vielseitig und versorgen uns mit jeder Menge hochwertiger Nährstoffe. Ein Überblick.

Hättet Ihr’s gewusst? Am 23. September fand zum zweiten Mal der »EU-Bio-Tag« statt, installiert vom Europäischen Parlament, Rat und Kommission. Er soll die europäische Bevölkerung für ökologische Produktion sensibilisieren.

Frisch veröffentlicht haben das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium die Broschüre »Die Wasserrahmenrichtlinie. Gewässer in Deutschland 2021. Fortschritte und Herausforderungen.«

Agroforstwirtschaft kombiniert Ackerbau und/oder Tierhaltung mit Bäumen und Sträuchern. Angesichts der Klimakatastrophe sowie des Verlusts von Artenvielfalt und fruchtbaren Böden bietet das Konzept eine Alternative zur industriellen Landwirtschaft. Das passt zu Bio. Wir stellen das Modell vor und fragen nach der Perspektive.

Wenn Bakterien in Milch ihr Verwandlungswerk beginnen, dann wird sie sauer. Und damit beginnt eine völlig neue Geschichte, beziehungsweise Lebensmittelgattung: Die von Joghurt, Kefir, Schwedenmilch und Co.

Die heutige Expedition in die Vergangenheit führt uns zu Bio-Pionier Sonnentor und seinem charismatischen Gründer Johannes Gutmann. 1988 begann die Sonnentor-Geschichte im österreichischen Waldviertel mit Tees, Kräutern und Gewürzen.

Die EU importiert mehr Kalorien und Proteine als sie exportiert – so die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) in ihrem Report »Europe Eats the World«.

Smartphone, Laptop, Tablet oder Fitnesstracker: Digitale Geräte werden immer ausgereifter – aber auch teurer. Für bewusste Konsument:innen können auch gebrauchte Geräte attraktiv sein.

Sie beobachten, messen, wiegen und kartieren, bestimmen Arten und schreiben Tagebuch – alles im Dienste der Wissenschaft. So manches Forschungsprojekt wäre ohne die freiwillige Mithilfe »ganz normaler Menschen« nicht machbar oder nicht zu finanzieren. Auch für den ökologischen Bereich birgt das Engagement interessierter Bürger:innen ein enormes Potential.

Für alle, die es ganz genau nehmen eines vorab: Salz ist kein Gewürz, sondern ein Mineral. Ob es aus der Erde oder dem Meer stammt, abgebaut oder gesiedet wird, als Discounterartikel oder Edelprodukt daherkommt: Chemisch gesehen handelt es sich immer um Natriumchlorid (NaCl), eine Verbindung aus Natrium und Chlorid. Im Zusammenhang mit Lebensmitteln wird es als Kochsalz, Speisesalz oder Tafelsalz bezeichnet.

Die Fruchtschnitte, heute gerne auch Riegel genannt ist ein weiterer echter Klassiker der Naturkost und das norddeutsche Bio-Unternehmen Lubs ein echter Riegel-Pionier.

Dass Sonne besser gut geschützt genossen wird, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wer will schon vorzeitige Hautalterung riskieren, oder sich kostbare Urlaubstage mit schmerzhaftem Sonnenbrand vermiesen? Ob man dabei zu konventionellen Lichtschutzprodukten oder naturkosmetischem Sonnenschutz greift, das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Prinzipienfrage.

Die Elbland-Biomühle verarbeitet kein Mehl aus der Ukraine. Trotzdem haben die Folgen des Krieges die Mühle im niedersächsischen Rosche längst erreicht.

Es gibt Menschen, die verlassen das Haus nicht ohne. Wenn er nicht parat ist, beschleicht sie leise Panik. Zum Teil bezeichnen sie sich sogar als Süchtige. Dabei geht es um etwas ganz Harmloses: Lippenpflege.

Wir befinden uns in den 1980er Jahren. Die deutsche Bio-Szene beginnt langsam zu wachsen, doch noch ist Naturkost, wie das damals hieß, die Domäne weniger Menschen, die sich nicht nur alternativ ernähren, sondern auch alternativ leben wollen, im Einklang mit Umwelt und Natur.

Bananen »Musa paradisiaca« gehören zu den ältesten Kulturpflanzen weltweit und zu den beliebtesten Früchten. Was macht sie so beliebt, wo kommt sie her, und warum sind ökologisch angebaute und
fair gehandelte Bananen die bessere Wahl?

Was Haare wirklich brauchen: Naturfriseurin Monika Banzirsch verrät, wie und warum konsequent natürliche Haarpflege funktioniert und gibt Tipps für alle, die umsteigen wollen.

Ob Händewaschen oder Duschen: Wasser allein macht macht’s nicht. Seit Tausenden von Jahren greift die Menschheit deshalb zur Seife. Im 20. Jahrhundert wurde sie größtenteils von tensidhaltigen Flüssigprodukten abgelöst. Heute erleben Seifen eine ungeahnte Renaissance, Duschgele werden immer häufiger zum Duschstück.

Es ist eine dieser typischen Pionier-Geschichten aus der Bio-Branche: Inspiriert von der Alternativ- und Umweltbewegung hatte sich in den 1970er Jahren auf einem alten Fachwerkhof im niedersächsischen Drebber ein Selbstversorger-Kollektiv gegründet.

Wir alle lieben Zucker. Wir können nichts dafür, es ist uns in die Wiege gelegt. Ein Zuviel davon ist nicht nur für die Zähne schlecht. Wie kann ein genussvoller und halbwegs entspannter Umgang mit dem schwierigen Nahrungsmittel gelingen?

Dem deutschen Wald geht es nicht gut. Der Klimawandel setzt ihm zu, das ist fast allüberall schon mit bloßem Auge zu erkennen: Großflächig sind die Fichten abgestorben, Baumkronen werden lichter. Der Wald verändert sich und wird das auch weiter tun. Aber in welche Richtung? Darüber wird viel diskutiert. Übrigens: Eine nachhaltigere Waldnutzung hätte auch Konsequenzen für unseren Alltag.

Dem Wunsch nach weniger Verpackung wollen auch Naturkosmetik-Unternehmen gerecht werden. Doch ganz ohne Drum herum geht es nicht immer, erfüllt Verpackung doch verschiedene Zwecke. Und selbst die Entscheidung, welches Material die nachhaltigste Lösung ist, lässt sich nicht immer so einfach treffen.

Der Bio-Klassiker dieser Ausgabe ist ausnahmsweise mal nicht essbar: Das Brennnessel-Shampoo von Logona ist ein Naturkosmetikprodukt der ersten Stunde, dass es seit zirka dreißig Jahren gibt.

Der Anbauverband Bioland feiert Geburtstag – er wird schon 50. In einem Jubiläumsfilm erzählen Pionier:innen aus der Anfangszeit des ökologischen Landbaus.

Der World Wildlife Fund (WWF) hat zur Sommersaison die Werbung für Grillprodukte in den Prospekten des deutschen LEH analysiert.

Wenn die Menschheit soviel von der Natur verbraucht hat, wie der Planet in einem Jahr regenerieren kann: Dann ist Earth Overshoot Day. In diesem Jahr war es am 29. Juli soweit, gut einen Monat früher als 2020 (pandemiebedingt), genauso wie schon im Jahr 2019.

Die Sommer in Deutschland werden heißer und trockener, »Jahrhundertfluten« und Rekord-Stürme sind nichts Besonderes mehr. Meteorologen vermelden Monat für Monat, dass es auf der gesamten Erde wärmer wird. Der menschengemachte Klimawandel, zutreffender als Klimakrise zu bezeichnen, ist kein abstraktes Phänomen mehr, sondern längst im Gange.

Die traditionellen Festeessen sind fleischlastig. Wer angesichts der opulenten Vorschläge gerade in alten Kochbüchern den Kopf schüttelt: Die Rezepte stammen aus Zeiten, als die Menschen generell weniger Fleisch aßen, es weder Discounter noch Billigfleisch aus solchen gab und der Klimawandel kein Thema war. Heute sieht das anders aus.

Ob Selbstbräuner oder Lash Serum: Im Naturkosmetik-Sortiment gibt es mittlerweile fast nichts mehr, was es nicht gibt. Nur bei einem Produkt stießen die Naturkosmetik-Entwickler:innen fast an ihre Grenzen: Nagellack. Dabei sind gerade hier natürliche(re) Alternativen dringend wünschenswert. Die gute Nachricht: Es gibt sie.

An den ersten warmen Tagen bilden sich direkt die Schlangen vor den frisch eröffneten Eisdielen. Dekorative Berge türmen sich auf, mit Früchten und Schoko, knallgrünes Waldmeistereis konkurriert mit pinker Himbeere

Immer mehr Konsument:innen beziehen Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Kaufentscheidungen ein, so das Fazit des Reports »Nachhaltiger Konsum 2021« der Datenplattform Statista. Nur noch eine Minderheit von 15% hält Nachhaltigkeit nur für ein Modewort.

Eigentlich soll der Nutri-Score Verbraucher:innen die Lebensmittelauswahl erleichtern und bei einer gesünderen Ernährung unterstützen. Doch wichtige Faktoren einer gesunden Ernährung, wie zum Beispiel der Verarbeitungsgrad oder Zusatz- und Ersatzstoffe, werden beim Nutri-Score nicht berücksichtigt

In einem offenen Brief warnen 17 führende Umwelt- und Tierrechtsgruppen vor einem geplanten Änderungsantrag der EU, mit dem die Beschreibung pflanzlicher Milchprodukte noch weiter eingeschränkt werden soll.

In Gärten, auf Balkonen und Terrassen. In Kleingartenkolonien und Parks, an Seeufern und sogar auf Parkplätzen: Wir sind eine Nation von Grill-Fans.

Immer häufiger hört man von Menschen, dass sie Weizen und Weizenmehlprodukte nicht vertragen. Etliche von ihnen scheinen aber Dinkel zu vertragen.

Es wird immer noch viel zu viel Fleisch gegessen – auf Kosten der Tiere, Menschen, Natur und des Klimas, so das Fazit des Fleischatlas 2021, der von der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) herausgegeben wird.

Frisch gebackene Kipferl. Zimtsterne. Dampfender Punsch. Bratäpfel. Na, konntet Ihr sie beim Lesen direkt riechen? Vanille, Nelke, Kardamom und natürlich Zimt – nur ein Hauch in der Nase sorgt für Instant-Besinnlichkeit. Warum das so ist?

Bio-Winzer Stefan Sander leistet einen zutiefst persönlichen Beitrag zum Thema Bio-Diversität: Er ist Rebenretter. In seinen Weinbergen in Mettenheim baut er historische Rebsorten an. Nebeneffekt ist eine Zeitreise für Weinkenner: Aus der Ernte entstehen Weine, deren Vorgängerversionen schon Goethe und Schiller genossen haben könnten.

Die eigene Haarfarbe findet Ihr langweilig oder die ersten grauen Haare nerven doch mehr als gedacht – Abwechslung wäre mal ganz schön. Aber leider wisst Ihr auch, dass »normale« Haarfarben eine echte Chemiekeule sind?

Paprika, Peperoni, Chili und Co bringen Feuer ins Essen. Die Geschmackspalette reicht vom milden Gemüse bis zum Anschlag hinter Pfefferspray. Wir haben uns die brennend interessante Familie Scharfmacher für Euch genauer angeschaut.

… und zeigt euch in eurer ganzen schönen Vielfalt: Linsen, Kichererbsen, Bohnen und ihre Mitgewächse aus der Familie der Hülsenfrüchte bieten nahezu unendliche kulinarische Möglichkeiten. Dabei liefern sie jede Menge hochwertiges pflanzliches Eiweiß und einen ordentlichen Beitrag zu einer klimafreundlichen Ernährung

Weniger Verpackung, vor allem weniger Plastik im Badezimmer – das wünschen sich immer mehr Menschen. Haarseife und feste Shampoos und fester Conditioner sind die Antwort. Wir stellen die guten Stücke vor.

Wer in der Ernährung auf Bio setzt und sich mit Naturkosmetik pflegt, der putzt und wäscht auch mit ökologischen Reinigungsmitteln, stimmt’s? Jein. Im Bio-Fachhandel werden proportional immer noch viel weniger Wasch- und Reinigungsmittel verkauft als im Drogerie- oder Supermarkt.

Pilze sind äußerst interessante Lebewesen. Sie sind von immenser Bedeutung im Kosmos der Natur. Und sie schmecken gut. Besonders, wenn sie Bio sind. Das größte bekannte Lebewesen der Welt ist ein Dunkler Hallimasch. Er lebt in einem Naturschutzgebiet in Oregon und dehnt dort Myzel, sein unterirdisches Geflecht, über tausend Hektar Wald aus.