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Bioboom-Alte-Wilde-Thema-01-Ausgabe-98

Wie Bio begann
Die alten Wilden

In den 1970er Jahren entstand die Bio-Branche. Sie ­formierte sich aus jungen Menschen, die große Ideale ­hatten und anders ­leben wollten als der Mainstream. Heute geht es für die Bio-­Pionier:innen von damals in ­Richtung Ruhestand. Die Probleme, die sie lösen wollten sind leider immer ­noch aktuell. Die Ideale, ­die sie motivierten, glücklicherweise ebenfalls.
Bioboom Frühjahrsausgabe 2023 Titelthema Die Alten Wilden
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1972 ver­öf­fent­licht der Club of Rome sei­nen Bericht »Die Gren­zen des Wachs­tums«, eine ein­dring­li­che War­nung davor, mit der Aus­beu­tung der Roh­stof­fe, der Zer­stö­rung von Lebens­räu­men und unbe­grenz­tem Wachs­tum ein­fach so wei­ter­zu­ma­chen. Die Fak­ten rüt­teln auf. Vie­le jun­ge Men­schen, die sich in der Stu­den­ten­be­we­gung für gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung enga­gie­ren, haben zu die­sem Zeit­punkt die end­lo­sen Debat­ten in ver­rauch­ten WG-Küchen satt. Sie woll­ten nicht nur theo­re­ti­sie­ren, sie wol­len sel­ber etwas tun: ihr Leben im Ein­klang mit ihren Idea­len füh­ren, kon­kre­te Alter­na­ti­ven zum kapi­ta­lis­ti­schen Wirt­schafts­mo­dell entwickeln.

 

Etli­che von ihnen zieht es aufs Land, zurück zu einem ein­fa­che­ren Leben. Sie wol­len Model­le ent­wi­ckeln, wie man mit weni­ger aus­kom­men, sich selbst ver­sor­gen kann. Dazu gehört für sie auch eine ein­fa­che, natur­be­las­se­ne Ernäh­rung – eine ziem­lich schrä­ge Idee in einer Zeit, die immer noch vom Wirt­schafts­wun­der geprägt ist, in der Fer­tig­ge­rich­te neu und ange­sagt sind, exo­ti­sche Lebens­mit­tel gera­de für die brei­te Mas­se erschwing­lich wer­den, in der die »grü­ne Revo­lu­ti­on« rei­che Ern­ten und ein Ende des Welt­hun­gers dank Pflan­zen­schutz­mit­teln verspricht.

 

Sel­ber machen, was es nicht zu kau­fen gibt

Sie pro­pa­gie­ren das Kon­zept der Voll­wert­er­näh­rung: Frisch­korn­müs­li aus rohem Getrei­de am Mor­gen, jede Men­ge Roh­kost. Fleisch und Zucker sind unter stren­gen »Ökos« ver­pönt. Regio­nal, sai­so­nal, unver­ar­bei­tet sol­len die Lebens­mit­tel sein. Den ers­ten Ökos ging es nicht um kuli­na­ri­sche Höhe­punk­te, son­dern um nichts weni­ger als die Ret­tung des Pla­ne­ten. Das größ­te Pro­blem der frisch geba­cke­nen Naturköstler:innen war die Waren­be­schaf­fung: Fri­sche, unbe­han­del­te Lebens­mit­tel und natür­li­che Pro­duk­te waren fast nicht erhältlich.

 

Das bedeu­te­te end­lo­se Fahr­ten mit dem VW-Bul­li über Land, um bei den dünn gesä­ten Bio-Höfen ein­zu­kau­fen. Auch regel­mä­ßi­ge Tou­ren ins euro­päi­sche Aus­land stan­den auf dem Plan. Dort wur­den zum Bei­spiel makro­bio­ti­sche Spe­zia­li­tä­ten ein­ge­kauft, inklu­si­ve Stress an bel­gi­schen, nie­der­län­di­schen und deut­schen Gren­zen (denn die gab es noch über­all in Euro­pa): Wie lau­ten doch gleich die Zoll­ta­rif­num­mern für Tahin, Mu-Tee und Nori-Algen? Wenn etwas nicht zu haben ist, fängt irgend­je­mand an, es her­zu­stel­len: Müs­li wird gemischt, Frucht­rie­gel wer­den gepresst. Es ent­ste­hen Voll­korn­bä­cke­rei­en, Tof­u­rei­en und Natur­kos­me­tik-Manu­fak­tu­ren. Der Begriff »Bio« ist damals nicht geschützt, alle kön­nen ihn belie­big benut­zen. Des­halb ist es beson­ders wich­tig, dass man sich kennt und ein­an­der vertraut.

 

Peace Food und Körnerkongresse

Unge­fähr fünf Bio-Läden gibt es 1973 in Deutsch­land. Sie tra­gen pro­gram­ma­ti­sche Namen wie »Peace Food« oder »Was die Bäu­me sagen«. Wirt­schaft­lich erfolg­reich sind sie nicht unbe­dingt: Auf 1.000 DM schätzt einer der ganz frü­hen Lad­ner den Monats­um­satz sei­nes Ladens in der Anfangs­zeit. Ist auch nicht so wich­tig: Die Läden sind kei­ne rei­nen Ein­kaufs­stät­ten und wol­len es auch nicht sein. Sie fun­gie­ren als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­trum für die Anti-AKW- und die Frie­dens­be­we­gung eben­so wie für Yoga und Eso­te­rik, kurz für alle, die anders leben wol­len. Zen­tra­les Ele­ment: Das Schwar­ze Brett. Die Zahl der Läden wächst stän­dig: 1983 sind es bereits rund tau­send. Das lässt zwar bereits ein gewis­ses Poten­zi­al erah­nen, ist aber nicht wirk­lich viel. Bemer­kens­wert gera­de im Rück­blick: Dafür, dass im Grun­de nur eine Hand­voll Men­schen wirk­lich etwas mit Bio am Hut hat­te, war das öffent­li­che Empö­rungs­po­ten­zi­al enorm. »Kör­ner­fres­ser« nann­te der Volks­mund Bio-Fans, die – so gän­gi­ge Vor­stel­lung – alle lila Latz­ho­sen und Jesus­lat­schen tru­gen und sich von über­teu­er­ten (jawohl, der Preis war von Anfang an The­ma) schrump­li­gen Äpfeln ernährten.

 

»Ökos« oder »Müs­lis« waren eben­falls gän­gi­ge und durch­aus nicht freund­lich gemein­te Bezeich­nun­gen (heu­te schafft es das The­ma vegan, die Men­schen eben­so zu pola­ri­sie­ren). Die jun­ge Bran­che nahm es mit Iro­nie: 1983 fand der »Frank­fur­ter Kör­ner­kon­gress« statt, par­al­lel zur Mes­se »Müs­li«. Die wie­der­um war Vor­läu­fe­rin der heu­ti­gen Bio­Fach, der glo­ba­len Leit­mes­se für Bio, die heu­te Tau­sen­de von Aus­stel­len­den und Zehn­tau­sen­de Fach­be­su­che­rin­nen und ‑besu­cher aus aller Welt anzieht. Das Miss­trau­en zwi­schen »Normal«-Bürgerinnen und Bür­gern und »Ökos« beruh­te übri­gens durch­aus auf Gegen­sei­tig­keit: »So, du willst also hier Brot kau­fen? Bist du denn dafür qua­li­fi­ziert?« So schil­der­te Jour­na­list Wiglaf Dros­te einst in einer Glos­se sein Ein­kaufs­er­leb­nis im Bio-Laden und beschwer­te sich: »Ein­kau­fen im Bio-Laden ist wie Kon­fir­ma­ti­ons­un­ter­richt. Man fühlt sich stän­dig ertappt.«

 

Von der Bewe­gung zur Branche

Die jun­ge Bio-Bran­che, aus ihrer Ent­ste­hungs­ge­schich­te her­aus bereits gut ver­netzt, dif­fe­ren­ziert sich immer stär­ker in Erzeu­gung und Her­stel­lung, Groß­han­del und Han­del. Je grö­ßer das Ange­bot an Pro­duk­ten, des­to wich­ti­ger wird die Fra­ge nach der Echt­heit, denn immer häu­fi­ger wird mit den – wie gesagt damals völ­lig unge­schütz­ten – Begrif­fen wie »bio­lo­gi­scher Anbau« oder »aus öko­lo­gi­scher Erzeu­gung« kon­ven­tio­nel­les Schind­lu­der getrie­ben. Bereits 1983 grün­det sich der Vor­läu­fer des heu­ti­gen Bun­des­ver­bands Natur­kost Natur­wa­ren BNN e. V. Zuvor hat­te sich 1973 der öko­lo­gi­sche Anbau­ver­band Bio­land gegrün­det, 1982 folgt Natur­land. (Der ältes­te Anbau­ver­band, Deme­ter, wur­de bereits 1927 gegrün­det und geht auf die Anthro­po­so­phie Rudolf Stei­ners zurück).

 

Lebens­mit­tel­skan­da­le als Wachstumsfaktor

1983 zie­hen Die Grü­nen das ers­te Mal in den Bun­des­tag ein. 1986 explo­diert in Tscher­no­byl in der dama­li­gen Sowjet­uni­on ein Atom­re­ak­tor. Radio­ak­ti­ve Strah­lung zieht über Euro­pa und ver­seucht Lebens­mit­tel. Bis heu­te ist Radio­ak­ti­vi­tät in Pil­zen und Wild in eini­gen Regio­nen Süd­deutsch­lands nach­weis­bar. Das Ver­trau­en der Men­schen in die Atom­kraft­tech­no­lo­gie wird durch den GAU nach­hal­tig erschüt­tert. Gleich­zei­tig erle­ben die Bio-Läden den ers­ten Ansturm auf ihre Pro­duk­te: Mehr Men­schen machen sich Gedan­ken dar­über, ob und womit ihre Lebens­mit­tel mög­li­cher­wei­se belas­tet sind.

 

Zumal die kon­ven­tio­nel­le Lebens­mit­tel­in­dus­trie immer häu­fi­ger durch Skan­da­le von sich reden macht: »Gam­mel­fleisch«, Wür­mer im Fisch, belas­te­te Eier … Von der Bio-Bran­che, ange­tre­ten mit dem Ide­al, es anders zu machen, erhof­fen sich immer mehr Men­schen bes­se­re Lebens­mit­tel. So wach­sen die Umsät­ze der Bio-Bran­che in den 1990er Jah­ren jedes Jahr kon­stant um cir­ca zehn Pro­zent. Gehan­delt wer­den die Pro­duk­te fast aus­schließ­lich in Bio-Läden und Reformhäusern.

 

Bioboom Frühjahrsausgabe 2023 Titelthema Alte Wilde

 

Bio wird Gesetz – und ein Wirtschaftsfaktor

Auch poli­tisch bewegt sich etwas. 1991 tritt die ers­te EU-Bio­ver­ord­nung in Kraft: Wo Bio oder Öko drauf­steht, muss nun auch Bio drin sein – regel­mä­ßig kon­trol­liert. Übri­gens: Die EU-Bio-Gesetz­ge­bung beruht nicht uner­heb­lich auf der Vor­ar­beit, die die Bio-Bran­chen­ver­bän­de geleis­tet hat­ten. Die Zei­chen ste­hen auf grün: Die Sor­ti­men­te wer­den umfang­rei­cher, längst gibt es nicht mehr nur »Voll­wer­ti­ges«, son­dern auch Kek­se, Brot und Nudeln aus Weiß­mehl, Scho­ko­la­de, Wurst und Co. 1994 eröff­net in Müns­ter der ers­te Bio-Super­markt. Die Bio-Bran­che will raus aus der Nische, Bio soll für mög­lichst vie­le Men­schen attrak­tiv werden.

 

Um das zu errei­chen, neh­men die Bio-Unter­neh­men auch Kom­pro­mis­se in Kauf – immer mehr ver­ar­bei­te­te Lebens­mit­tel und Fer­tig­pro­duk­te fin­den ihren Weg in die Läden. Die Ver­pa­ckun­gen wer­den auf­wän­di­ger, das Mar­ke­ting pro­fes­sio­nel­ler. Trotz­dem: Als 1996 die ers­te Aus­ga­be des Maga­zins Bio­boom erscheint, sagen vie­le: Ihr spinnt doch, von wegen Boom. Ande­re fin­den, dass ein Boom und Bio nicht zusam­men­ge­hen – Wider­sprü­che, die bis heu­te in Bio imma­nent und prä­sent sind.

 

Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um wird grün

Ende 2000 wur­de in Deutsch­land der ers­te BSE-Fall offi­zi­ell bekannt gemacht. Die Tier­seu­che, die das Hirn der betrof­fe­nen Tie­re wie einen Schwamm durch­lö­chert, hat­te sich bereits seit Mit­te der 80er Jah­re vor allem in Groß­bri­tan­ni­en aus­ge­brei­tet. Die Bil­der von zucken­den Tie­ren, von Kada­ver­ber­gen, die ver­brannt wer­den, scho­ckie­ren Verbraucher:innen. Die deut­schen Behör­den hat­ten das Pro­blem lan­ge her­un­ter­ge­spielt. Als Ursa­che von BSE stellt sich her­aus, dass Scha­fe, die auf­grund einer ähn­li­chen Erkran­kung getö­tet wer­den muss­ten, nicht ent­sorgt, son­dern zu Tier­mehl ver­ar­bei­tet und ver­füt­tert wor­den waren – ein Lebens­mit­tel­skan­dal. Der »Rin­der­wahn­sinn« wie die Seu­che im Volks­mund genannt wird, ist durch Rind­fleisch­kon­sum auch auf Men­schen über­trag­bar, in Eng­land ster­ben laut Pres­se­be­rich­ten über 100 Men­schen. In Euro­pa bricht Panik aus. In Deutsch­land ver­rin­gert sich der Fleisch­kon­sum (aller­dings nur kurz­fris­tig) um die Hälfte.

 

Mit BSE rücken die Rea­li­tä­ten der indus­tri­el­len Tier­hal­tung und Lebens­mit­tel­er­zeu­gung scho­nungs­los ins Licht der Öffent­lich­keit. Und auch wenn der Fleisch­kon­sum rela­tiv schnell wie­der auf dem alten Niveau ist: Das Miss­trau­en bleibt und beflü­gelt wie­der­um das Wachs­tum der Bio-Bran­che. In Fol­ge des BSE-Skan­dals wird Rena­te Kün­ast im Janu­ar 2001 ers­te grü­ne Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin in Deutsch­land und will eine »Agrar­wen­de« auf den Weg brin­gen, die nichts weni­ger als einen Para­dig­men­wech­sel in der Land­wirt­schaft bedeu­tet. Indus­tri­el­le Tier­hal­tung und Land­wirt­schaft sol­len regu­liert wer­den, der Anteil der öko­lo­gi­schen Land­wirt­schaft in Deutsch­land inner­halb von nur zehn Jah­ren auf 20 Pro­zent gestei­gert wer­den (hat nicht geklappt, heu­te liegt er bei knapp 11 Pro­zent). 1998 war die ers­te Ern­te gen­tech­nisch verän­derter Soja­boh­nen nach Deutsch­land gekom­men. Nicht nur für öko­lo­gisch wirt­schaf­ten­de Betrie­be und Umwelt­ver­bän­de ist Gen-Food eine Hor­ror­vor­stel­lung: Auch die Mehr­heit der Bundesbürger:innen miss­traut gen­tech­nisch ver­än­der­ten Pflan­zen bis heute.

 

In der Mit­te der Gesellschaft

2010 liegt der Umsatz mit Bio-Pro­duk­ten bei 5,8 Mil­li­ar­den Euro. 2021 waren es 15,87 Mil­li­ar­den. Die Bio-Bran­che ist, wie es so schön heißt, »in der Mit­te der Gesell­schaft ­ange­kom­men«. Auch der kon­ven­tio­nel­le Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del (LEH) begann, immer mehr auf Bio zu set­zen – mitt­ler­wei­le wer­den 62 Pro­zent aller Bio-Umsät­ze dort getä­tigt. Waren es zunächst Eigen­mar­ken, so sind heu­te auch zahl­rei­che »klas­si­sche« Bio-Mar­ken sowie die Sie­gel der Anbau­ver­bän­de Bio­land, Deme­ter und Natur­land im LEH zu fin­den. Die jun­gen Wil­den von einst nähern sich dem Ruhe­stand­s­al­ter oder sind bereits in Ren­te. Für ihre Nach­fol­ge fin­den sie unter­schied­li­che Wege: Vie­le der mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men sind Fami­li­en­be­trie­be, in denen bereits die zwei­te Genera­ti­on mit im Boot ist. Ande­re haben durch intel­li­gen­te Model­le dafür gesorgt, dass ihr Unter­neh­men weder ver­erbt noch ver­kauft wer­den kann. Und eini­ge gehö­ren heu­te den Kon­zer­nen, zu denen sie einst Alter­na­ti­ven suchten.

 

Sich treu blei­ben im Wandel

Dass mehr, am liebs­ten die gesam­te, land­wirt­schaft­li­che Flä­che, öko­lo­gisch bewirt­schaf­tet wird. Dass Bio-Lebens­mit­tel kein belä­chel­tes Nischen­sor­ti­ment sind, son­dern der Nor­mal­fall und über­all zu haben: Genau dafür sind die Bio-Pionier:innen von damals ange­tre­ten. Mit die­sem Erfolg sehen sie sich neu­en Fra­gen gegen­über: Ist es mög­lich, sei­nen Idea­len treu zu blei­ben und dabei wirt­schaft­lich zu arbei­ten? Wel­che Rol­le wer­den Bio-Läden und Bio-Super­märk­te zukünf­tig spie­len? Viel­leicht wird es unter­schied­li­che Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen geben. Doch eins steht fest: Einen nach­hal­ti­gen Umgang mit Res­sour­cen, ein Kon­sum, der sich an den Mög­lich­kei­ten unse­res Pla­ne­ten und glei­chen Rech­ten für alle Men­schen auf ihm ori­en­tiert, eine Land­wirt­schaft, die Böden, Pflan­zen und Tie­re respek­tiert, einen Lebens­stil, der »genug« nicht als Ver­zicht defi­niert: Das brau­chen wir heu­te immer noch min­des­tens genau­so drin­gend wie damals.

 


Mehr ver­än­dern und ein­brin­gen? Citi­zi­en Sci­ence zeigt wie es geht.
→ Enga­ge­ment und Erkennt­nis­ge­winn mit Citi­zi­en Science


 

→ Jea­ni­ne Tovar

 

Die­ser Bei­trag erschien in Aus­ga­be 98 — Früh­jahr 2023

Bioboom Cover der Frühjahrsausgabe 2023 Nr. 98

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