Gesellschaft

Bioboom Ausgabe 97 Ortstermin Bio-Hof Frey
Vor Ort

Wie ein Bio-Hof neue Wege geht
Bäu­me auf dem Ackerland

Auf dem Bio-Bau­ern­hof Frey im baye­ri­schen ­Mil­ten­berg wer­den seit 2017 ­Agro­forst-Sys­te­me auf­ge­baut: Wild­he­cken und Obst­bäu­me im ­Hüh­ner­aus­lauf, Ener­gie­holz­he­cken auf dem Acker. Viel Zeit, Geld und zusätz­li­che Arbeit sind in die Pro­jek­te geflos­sen. Doch es lohnt sich, ­davon ist Land­wirt Sebas­ti­an Frey überzeugt. 

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Bioboom Thema Agroforstwirtschaft Titelbild
Hintergrund

Agro­forst­wirt­schaft
Wo sich Feld und Wald treffen

Agro­forst­wirt­schaft kom­bi­niert Acker­bau und/oder Tier­hal­tung mit Bäu­men und Sträu­chern. Ange­sichts der Kli­ma­ka­ta­stro­phe sowie des Ver­lusts von Arten­viel­falt und frucht­ba­ren Böden bie­tet das Kon­zept eine Alter­na­ti­ve zur indus­tri­el­len Land­wirt­schaft. Das passt zu Bio. Wir stel­len das Modell vor und fra­gen nach der Perspektive.

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Bioboom Hintergrund – Citizen Science – Engagement und Erkenntnisgewinn
Hintergrund

Citi­zen Sci­ence
Enga­ge­ment und Erkenntnisgewinn

Sie beob­ach­ten, mes­sen, wie­gen und kar­tie­ren, bestim­men Arten und schrei­ben Tage­buch – alles im Diens­te der Wis­sen­schaft. So man­ches For­schungs­pro­jekt wäre ohne die frei­wil­li­ge Mit­hil­fe »ganz nor­ma­ler Men­schen« nicht mach­bar oder nicht zu finan­zie­ren. Auch für den öko­lo­gi­schen Bereich birgt das Enga­ge­ment inter­es­sier­ter Bürger:innen ein enor­mes Potential.

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Bioboom – Interview mit Dr. Niels Kohlschütter – Veränderungen brauchen langen Atem
Vor Ort

Inter­view
»Ver­än­de­run­gen
brau­chen lan­gen Atem«

Dr. Niels Kohl­schüt­ter ist Geschäfts­füh­rer der Schweis­furth Stif­tung. Er ist eben­falls im Vor­stand des Bünd­nis­ses für eine enkel­taug­li­che Land­wirt­schaft, in dem die Schweis­furth Stif­tung Mit­glied ist. In die­sem Bünd­nis haben sich Bio-Unter­neh­men aus Han­del und Her­stel­lung sowie zivil­ge­sell­schaft­li­che Orga­ni­sa­tio­nen zusam­men­ge­schlos­sen, um sich für eine fun­da­men­ta­le Wen­de der Land­be­wirt­schaf­tung und der Nah­rungs­er­zeu­gung einzusetzen.

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Bioboom Magazin – Ernährungssicherheit vs. Nachhaltigkeit – Konstruierter Widerspruch
Hintergrund

Kon­stru­ier­ter Wider­spruch
Ernäh­rungs­si­cher­heit vs. Nachhaltigkeit

Der Ukrai­ne-Krieg zeigt erneut die Abhän­gig­keit und Anfäl­lig­keit inter­na­tio­na­ler Lie­fer­ket­ten. Kaum hat­te er begon­nen, wur­den bereits For­de­run­gen laut, Kli­ma­schutz- und Nach­hal­tig­keits­zie­le in der euro­päi­schen Land­wirt­schaft zurück­zu­stel­len: Schließ­lich gin­ge es um Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät und ‑sicher­heit. Aber: Schließt das eine das ande­re wirk­lich aus?

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Bioboom Meldung Dorschfang Ostsee
Aktuelles

Green­peace
Dorsch­fang in der Ostsee

Der direk­te Fang von Dorsch in der west­li­chen Ost­see soll im kom­men­den Jahr aus­ge­setzt wer­den. Es wird ledig­lich eine klei­ne Quo­te geben, weil die Art in der Platt­fisch-­Fi­sche­rei als Bei­fang vorkommt.

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#wirzeigenhaltung – Bild von vier verschiedenpreisigen Fleischstücken in der Fleischtheke. Geordnet von Billig (schlechte Haltung) bis Teuer (Premium-Haltung)
Aktuelles

Natur­land und Pro­Vieh
Kam­pa­gne #wir­zei­gen­Hal­tung

Natur­land und Pro­Vieh wol­len mit ihrer gemein­sa­men Kam­pa­gne Druck auf die nächs­te Bun­des­re­gie­rung aus­üben. Ihre For­de­rung: Es muss end­lich eine gesetz­lich ver­pflich­ten­de Hal­tungs­kenn­zeich­nung für Fleisch, Wurst und ande­re tie­ri­sche Pro­duk­te geben und die soll Bestand­teil des künf­ti­gen Koali­ti­ons­ver­trags werden.

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Bioboom Meldung Oxfam Verschenken
Aktuelles

Oxfam Unver­packt
Oxfam – Per­spek­ti­ven schenken

Die Spenden­geschenke von Oxfam Unver­packt ste­hen sym­bo­lisch für Din­ge, die in der welt­wei­ten Arbeit, Not­hil­fe- und Ent­wick­lungs­or­ga­ni­sa­ti­on, in der huma­ni­tä­ren Hil­fe und der lang­fris­ti­gen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit gebraucht werden.

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Nutri-Scroe – Meldungen – Bioboom 91
Aktuelles

BNN
Nut­ri-Score benach­tei­ligt Bio

Eigent­lich soll der Nut­ri-Score Verbraucher:innen die Lebens­mit­tel­aus­wahl erleich­tern und bei einer gesün­de­ren Ernäh­rung unter­stüt­zen. Doch wich­ti­ge Fak­to­ren einer gesun­den Ernäh­rung, wie zum Bei­spiel der Ver­ar­bei­tungs­grad oder Zusatz- und Ersatz­stof­fe, wer­den beim Nut­ri-Score nicht berücksichtigt

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Die neuen Bios – Ortstermin
Vor Ort

Wo öko­lo­gisch & sozi­al zusam­men­ge­hört
Die neu­en Bios

Eine neue Gründer:innengeneration hat sich auf den Weg gemacht. Ihr Ziel: eine grü­ne und gerech­te­re Zukunft für Mensch und Umwelt. Ange­tre­ten, um die Welt zu ver­bes­sern, wol­len Social Start-ups zei­gen, dass sozia­les Unternehmer:innentum alter­na­tiv­los ist. Was die­se Bewe­gung antreibt, wel­che Wer­te sie mit den »Ur-Bios« verbindet.

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Olivenöl Vertrieb durch die Solidarische Landwirtschaft 42
Vor Ort

Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft 42
Gren­zen­los solidarisch

Die Mit­glie­der der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft 42 in Frank­furt am Main erhal­ten ihr Gemü­se von einem ­nahe­ge­le­ge­nen Bio-Bau­ern­hof. Seit vier Jah­ren koope­rie­ren sie dar­über hin­aus mit einer über 2000 Kilo­me­ter ent­fern­ten Oli­ven­öl-Genos­sen­schaft in Grie­chen­land. Ein Wider­spruch? Keineswegs. 

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Hintergrund

Ver­än­de­rung
Wir kön­nen, wenn wir wollen

Das Coro­na-Virus hat uns gezeigt, zu welch tief­grei­fen­den Ver­än­de­run­gen wir in kür­zes­ter Zeit ange­sichts einer glo­ba­len Pan­de­mie fähig sind. Der Spiel­raum, die kom­men­den Ver­än­de­run­gen zu gestal­ten, wird täg­lich klei­ner. Dabei gibt es Ansätze.

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Collage zu Manomama – dem Erfolgsunternehmen von Sina Trinkwalder
Vor Ort

Tex­til­un­ter­neh­men Mano­ma­ma
Geht doch!

Jeder hat sie für ver­rückt erklärt damals. Am Ende der Finanz­kri­se in eine tote Bran­che inves­tie­ren und Leu­te beschäf­ti­gen, die sonst nie­mand will? Das klang nach vor­pro­gram­mier­tem Schei­tern. Die­ses Jahr fei­ert Sina Trink­wal­der mit ihren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern das zehn­jäh­ri­ge Fir­men­ju­bi­lä­um ihres Augs­bur­ger Tex­til­un­ter­neh­mens Manomama. 

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Warum es nicht egal ist, wo man einkauft
Hintergrund

Bio im Dis­coun­ter
Bio im Ange­bot vs. Bio im Herzen

Dis­coun­ter und Lebens­mit­tel­ket­ten wie Lidl, Aldi, Rewe und Ede­ka wer­ben längst inten­siv für Bio-Lebens­mit­tel. Das bedeu­tet aber nicht, dass sich die Unter­neh­men tat­säch­lich durch nach­hal­ti­ges und öko­lo­gi­sches Wirt­schaf­ten aus­zeich­nen. Anders sieht es in ech­ten Bio-Märk­ten aus.

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Minimalismus, DIY und bewusster Verzicht liegen im Trend
Hintergrund

Bio in der Post-Bequem­lich­keits-Ära
Immer mehr ist nicht mehr

Mini­ma­lis­mus, DIY und bewuss­ter Ver­zicht lie­gen im Trend. Für Bio bedeu­tet das eine Rück­kehr zu den eige­nen Wur­zeln. Sich ein­fach den Ein­kaufs­korb voll packen, ohne groß nach­zu­den­ken – das war ein­mal. Heu­te kau­fen gera­de Bio-­Kun­den bewuss­ter ein, grei­fen zum nach­hal­tigs­ten Produkt.

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Tauschen, teilen selber machen
Gut leben

Da geht noch was!
Tau­schen, tei­len, sel­ber machen

Kann ich das aus­lei­hen? Lässt sich das repa­rie­ren? Muss ich das bestel­len oder krie­ge ich es vor Ort? Digi­tal oder Ana­log? Brau­che ich das wirk­lich? – Mög­lich­kei­ten umwelt­be­wuss­ter und nach­hal­ti­ger zu Leben und die vor­han­de­nen Res­sour­cen zu nut­zen gibt es vie­le. Wir haben euch eini­ge Denk­an­stö­ße zusammengestellt.

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