
Gegen den Teuerungs-Trend
Bio als Inflationsbremse
Während sich die Preisschraube bei konventionell erzeugten Lebensmitteln – teils drastisch – nach oben dreht, bleibt Bio preisstabil.

Während sich die Preisschraube bei konventionell erzeugten Lebensmitteln – teils drastisch – nach oben dreht, bleibt Bio preisstabil.

Die bundesweite Aktion Energie-Soli unterstützt Solo-Eltern, die besonders von Inflation und gestiegenen Energiekosten betroffen sind. 20 Prozent aller Familien in Deutschland sind alleinerziehende Familien. Wer alleinerziehend ist, ist oftmals auch genau das: allein. Für Solo-Eltern ist das folgenreich.

Nachhaltig putzen – mit weniger Chemie, weniger Produkten, weniger Verpackung und gerne auch weniger Stress.

PFAS, per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, sind eine große Familie von über 4.700 von Menschen hergestellten Chemikalien. Seit ihrer Einführung in den späten 1940er Jahren wurden PFAS in einer immer breiteren Palette von Konsumgütern und Industrieanwendungen eingesetzt, von Lebensmittelverpackungen und Bekleidung bis hin zu Elektronik, Luftfahrt und Schaumlöschmitteln oder Kosmetik.

»Wir wissen fast nichts über die Tiefsee. Nur, dass sie voller Leben ist.« Trotzdem verhandeln Staaten derzeit über Regeln zum Abbau mineralischer Rohstoffe vom Tiefseeboden. Dabei ist der Zustand der Weltmeere schon jetzt bedenklich.

Eine sozial gerechte Agrarwende, Bauernhöfe unterstützen, Insektensterben und Klimakrise stoppen, artgerechte Tierhaltung statt Megaställe und gutes Essen für alle: Dafür gingen zum Auftakt der Lebensmittelschau Grüne Woche 10.000 Menschen bei eisigen Temperaturen in Berlin auf die Straße.

In den 1970er Jahren entstand die Bio-Branche. Sie formierte sich aus jungen Menschen, die große Ideale hatten und anders leben wollten als der Mainstream. Heute geht es für die Bio-Pionier:innen von damals in Richtung Ruhestand. Die Probleme, die sie lösen wollten sind leider immer noch aktuell. Die Ideale, die sie motivierten, glücklicherweise ebenfalls.

Warane und Kobras im Wohnzimmer, Flughunde an der Gardinenstange oder Äffchen und Löwen auf der Couch: Deutschland und die EU gehören zu den größten Absatzmärkten für lebende Wildtiere.

Nussmuse, beziehungsweise Muse aus Nüssen, Kernen und Saaten, sind total lecker, unglaublich vielseitig und versorgen uns mit jeder Menge hochwertiger Nährstoffe. Ein Überblick.

Hättet Ihr’s gewusst? Am 23. September fand zum zweiten Mal der »EU-Bio-Tag« statt, installiert vom Europäischen Parlament, Rat und Kommission. Er soll die europäische Bevölkerung für ökologische Produktion sensibilisieren.

Eine deutsche Bierflasche, angeschwemmt auf einer zu Fuß unerreichbaren Insel der Lofoten im Nordpolarmeer. Wo kam die her? Etwa wirklich aus Deutschland? Oder wurde sie doch von Tourist:innen vor Ort im Ozean entsorgt?

»Wir Menschen sind diejenige Spezies, die den Globus so verändert hat, dass beinahe alle anderen gefährdet sind, deshalb haben wir eine besondere Verantwortung – nicht nur für uns, sondern für alle anderen mit«, so Journalistin Tanja Busse im Vorwort zu Renée Herrnkinds Buch »Was wir von Tieren lernen können«.

Mit dem aktuellen Buch von Annette Sabersky und Dr. Markus Keller seid Ihr argumentativ bestens gerüstet, wenn es darum geht, wie man mit pflanzenbasierter Ernährung ganz entspannt gesünder leben und das Klima retten kann.

Frisch veröffentlicht haben das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium die Broschüre »Die Wasserrahmenrichtlinie. Gewässer in Deutschland 2021. Fortschritte und Herausforderungen.«

Wenn Bakterien in Milch ihr Verwandlungswerk beginnen, dann wird sie sauer. Und damit beginnt eine völlig neue Geschichte, beziehungsweise Lebensmittelgattung: Die von Joghurt, Kefir, Schwedenmilch und Co.

Die EU importiert mehr Kalorien und Proteine als sie exportiert – so die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) in ihrem Report »Europe Eats the World«.

Smartphone, Laptop, Tablet oder Fitnesstracker: Digitale Geräte werden immer ausgereifter – aber auch teurer. Für bewusste Konsument:innen können auch gebrauchte Geräte attraktiv sein.

Persönlicher Terminplaner und politischer Gartenkalender in einem: Das ist der frisch erschienene »taschenGARTEN 2023« aus dem Oekom-Verlag.

Für alle, die es ganz genau nehmen eines vorab: Salz ist kein Gewürz, sondern ein Mineral. Ob es aus der Erde oder dem Meer stammt, abgebaut oder gesiedet wird, als Discounterartikel oder Edelprodukt daherkommt: Chemisch gesehen handelt es sich immer um Natriumchlorid (NaCl), eine Verbindung aus Natrium und Chlorid. Im Zusammenhang mit Lebensmitteln wird es als Kochsalz, Speisesalz oder Tafelsalz bezeichnet.

Mit »Träum weiter! Sehnsucht nach Veränderung« geht der Autor und Regisseur der Frage nach, wie Menschen, die ihrem Alltagstrott entfliehen wollen, ihre Träume in die Tat umsetzen.

Die Model-Branche hat ein schlechtes Image, wenn es um Nachhaltigkeit und Fairness geht. Die Agentur FairModels ist angetreten, das zu Ändern.

Dieses Jahr landet der »End of Fish Day« – der die Überfischung in Deutschland in relation zum Jahr errechnet – schon im ersten Quartal.

Der Ukraine-Krieg zeigt erneut die Abhängigkeit und Anfälligkeit internationaler Lieferketten. Kaum hatte er begonnen, wurden bereits Forderungen laut, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele in der europäischen Landwirtschaft zurückzustellen: Schließlich ginge es um Ernährungssouveränität und ‑sicherheit. Aber: Schließt das eine das andere wirklich aus?

Was ist uns wirklich wichtig im Leben? An welchen Zielen und Vorstellungen sollen wir es ausrichten? Bestsellerautor Tim Jackson lädt uns in seinem aktuellen Buch »Wie wollen wir leben?« dazu ein, über diese Fragen ganz von vorne nachzudenken.

Seit dem 1. Januar gilt die neue EU-Öko-Verordnung. Allein in Deutschland ist sie das »Bio-Grundgesetz« für über 50.000 Unternehmen plus Kontrollstellen und Kontrollbehörden.

Bananen »Musa paradisiaca« gehören zu den ältesten Kulturpflanzen weltweit und zu den beliebtesten Früchten. Was macht sie so beliebt, wo kommt sie her, und warum sind ökologisch angebaute und
fair gehandelte Bananen die bessere Wahl?

Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) haben den »Pestizidatlas 2022« vorgelegt. Er zeigt, dass die Menge weltweit eingesetzter Pestizide seit 1990 um 80 Prozent gestiegen ist.

In Sachsen-Anhalt werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts klimaresiliente Kulturpflanzen angebaut: Kichererbsen, Quinoa und Hanf könnten zukünftig öfter auf dem Speiseplan stehen. Doch wie gelingt der Weg vom Feld auf den Teller?

Neues entdecken, ausprobieren, mit den Macher:innen klönen: Messen machen es möglich und wir haben sie in den letzten zwei Jahren schmerzlich vermisst.
Nun steht die Veggienale & FairGoods wieder in den Startlöchern.

Alles was ein angehender Imker wissen muss – Die Bildungsangebote von Stadtbienen e.V. bringen Menschen die Welt der Honig- und Wildbienen näher. Auf Ihrer Seite erfahrt Ihr jede Menge Wissenswertes über Bienen und die Bienenhaltung speziell in der Stadt.

Hirse und Soja statt Weizen und Mais? Ventilatoren und Wasservernebelungsdüsen im Stall? Auch in Deutschland muss sich die Landwirtschaft an das sich ändernde Klima anpassen. Bio-Betriebe sind grundsätzlich besser gerüstet, um mit Wetterextremen klarzukommen. Auch im ökologischen Landbau gibt es Handlungsbedarf.

Wir alle lieben Zucker. Wir können nichts dafür, es ist uns in die Wiege gelegt. Ein Zuviel davon ist nicht nur für die Zähne schlecht. Wie kann ein genussvoller und halbwegs entspannter Umgang mit dem schwierigen Nahrungsmittel gelingen?

Alle Jahre wieder schmücken Weihnachtsbäume die heimischen Wohnzimmer. Doch der Tannenbaum Anbau kann die Umwelt belasten. Wer deshalb lieber einen biozertifizierten Tannenbaum kaufen will, ist zum Beispiel beim sächsischen Bio-Weihnachtsbaum-Anbauer Ingo Mette an der richtigen Adresse.

Eosta unterstützt aktuell eine Studie der Stiftung Bac2nature und der Universität Maastricht, die den Zusammenhang zwischen der Art des Anbaus, der mikrobiotischen Artenvielfalt und der Verdauung untersucht.

Dem deutschen Wald geht es nicht gut. Der Klimawandel setzt ihm zu, das ist fast allüberall schon mit bloßem Auge zu erkennen: Großflächig sind die Fichten abgestorben, Baumkronen werden lichter. Der Wald verändert sich und wird das auch weiter tun. Aber in welche Richtung? Darüber wird viel diskutiert. Übrigens: Eine nachhaltigere Waldnutzung hätte auch Konsequenzen für unseren Alltag.

Der direkte Fang von Dorsch in der westlichen Ostsee soll im kommenden Jahr ausgesetzt werden. Es wird lediglich eine kleine Quote geben, weil die Art in der Plattfisch-Fischerei als Beifang vorkommt.

Naturland und ProVieh wollen mit ihrer gemeinsamen Kampagne Druck auf die nächste Bundesregierung ausüben. Ihre Forderung: Es muss endlich eine gesetzlich verpflichtende Haltungskennzeichnung für Fleisch, Wurst und andere tierische Produkte geben und die soll Bestandteil des künftigen Koalitionsvertrags werden.

Viele Superfoods reisen um die halbe Welt, bevor sie auf unseren Tellern landen. Das muss nicht sein. Wissenschaftler:innen, Bio-Bäuer:innen und Unternehmen sind dabei, Quinoa, Chiasamen, Kichererbsen und Co. heimisch zu machen – und es gibt bereits erste Erfolge.

Eine nachhaltige und zukunftsfähige Ernährung kommt auf jeden Fall mit deutlich weniger Fleisch aus, da sind sich alle einig. Was stattdessen in Zukunft auf unseren Tellern landen und uns mit wichtigen Proteinen versorgen soll, darüber gibt es aber jede Menge unterschiedlichster Visionen, Ideen und Experimente. Einiges erinnert an Science Fiction-Filme, nicht alles klingt appetitlich.

Die schwäbische Firma Topas stellt vegane Fleischalternativen auf Weizenbasis her. Die populäre Bio-Produktlinie Wheaty boomt. Angst vor den veganen Konkurrenzprodukten der Fleischindustrie hat das Unternehmen nicht. Im Gegenteil: Vom Marketing der Großkonzerne profitiert auch der erfolgreiche Veganpionier.

Ob frisch oder geräuchert, tiefgekühlt oder konserviert in der Dose: Wer Fisch kaufen will, findet nach wie vor ein reiches Angebot – trotz der mantrahaft wiederholten Mahnungen, dass viele Bestände überfischt sind. Ist Fisch überhaupt noch eine nachhaltige Option und wie sieht es mit Bio-Fisch aus?

Bio, das bedeutet mehr als »nur« gute Lebensmittel herzustellen. Bio-Unternehmen engagieren sich für mehr Fairness, Ökologie, Umweltschutz, Zukunftsfähigkeit, kurz: Sie wollen die Welt ein bisschen besser machen – zum Beispiel Kultursaat.

Ob Selbstbräuner oder Lash Serum: Im Naturkosmetik-Sortiment gibt es mittlerweile fast nichts mehr, was es nicht gibt. Nur bei einem Produkt stießen die Naturkosmetik-Entwickler:innen fast an ihre Grenzen: Nagellack. Dabei sind gerade hier natürliche(re) Alternativen dringend wünschenswert. Die gute Nachricht: Es gibt sie.

Immer mehr Konsument:innen beziehen Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Kaufentscheidungen ein, so das Fazit des Reports »Nachhaltiger Konsum 2021« der Datenplattform Statista. Nur noch eine Minderheit von 15% hält Nachhaltigkeit nur für ein Modewort.

Bio-Winzer Stefan Sander leistet einen zutiefst persönlichen Beitrag zum Thema Bio-Diversität: Er ist Rebenretter. In seinen Weinbergen in Mettenheim baut er historische Rebsorten an. Nebeneffekt ist eine Zeitreise für Weinkenner: Aus der Ernte entstehen Weine, deren Vorgängerversionen schon Goethe und Schiller genossen haben könnten.

Das Corona-Virus hat uns gezeigt, zu welch tiefgreifenden Veränderungen wir in kürzester Zeit angesichts einer globalen Pandemie fähig sind. Der Spielraum, die kommenden Veränderungen zu gestalten, wird täglich kleiner. Dabei gibt es Ansätze.

Nicole und Christian Lellinger leben mit ihren drei Kindern auf dem Grünlinger Hof in Sachsen-Anhalt – sie sind moderne Selbstversorger. Zwar können sie nicht alles, was sie zum Leben brauchen, selbst anbauen und herstellen. Aber falls sie etwas dazukaufen, dann meist in seiner Urform.

Wer in der Ernährung auf Bio setzt und sich mit Naturkosmetik pflegt, der putzt und wäscht auch mit ökologischen Reinigungsmitteln, stimmt’s? Jein. Im Bio-Fachhandel werden proportional immer noch viel weniger Wasch- und Reinigungsmittel verkauft als im Drogerie- oder Supermarkt.

Kann ich das ausleihen? Lässt sich das reparieren? Muss ich das bestellen oder kriege ich es vor Ort? Digital oder Analog? Brauche ich das wirklich? – Möglichkeiten umweltbewusster und nachhaltiger zu Leben und die vorhandenen Ressourcen zu nutzen gibt es viele. Wir haben euch einige Denkanstöße zusammengestellt.