
Küchen-Basic
Gemüse brühwarm
Ob direkt aus dem Glas, als Würfel oder Pulver: Gemüsebrühe ist ein Basic der vegetarisch-veganen Küche. Und wie so oft ist Bio die bessere Wahl.

Ob direkt aus dem Glas, als Würfel oder Pulver: Gemüsebrühe ist ein Basic der vegetarisch-veganen Küche. Und wie so oft ist Bio die bessere Wahl.

Aus einer Begegnung im Saarland entstand 1986 eine ungewöhnliche Idee: italienische Pasta in Bio-Qualität – und mit den Tofu-Tortellini gleich ein echter Bio-Klassiker. Heute führt die nächste Generation die Erfolgsgeschichte weiter.

Eine Gruppe von Gleichgesinnten, interessiert an alternativen Lebensweisen und ätherische Ölen, verbunden in der tiefen Liebe zur Natur: Das ist die Keimzelle, aus der vor 40 Jahren Primavera, Wegbereiter der Aromatherapie in Deutschland, entstand.

Endlich Urlaub — darauf haben wir uns schon lange gefreut. Allerdings: Für Menschen, die sich bewusst ernähren, besondere Ernährungsbedürfnisse oder auch nur ‑Vorlieben haben, kann das auch durchaus herausfordernd sein.

Die Geschichte dieses Bio-Klassikers beginnt, wie so viele, in den 1980er Jahren: Erste Bäuerinnen und Bauern im Allgäu haben ihre Betriebe auf ökologische Landwirtschaft umgestellt, doch es fehlten geeignete Strukturen zur Verarbeitung der Bio-Milch.

Fast jede:r mag Reis. Trotzdem fragen sich immer mehr Menschen, ob es nicht auch regionale Alternativen zu den vielseitigen Körnern gibt. Antwort: Ja, und zwar jede Menge. Viele (Pseudo-)Getreide, die auf unseren Äckern seit Jahrhunderten wachsen, eignen sich bestens als Beilage. Wir stellen Euch einige von ihnen vor — und weswegen es sich lohnt, sie kennenzulernen.

Paprika, Peperoni, Chili & Co. bringen Feuer ins Essen. Die Geschmackspalette reicht vom milden Gemüse bis zum Anschlag hinter Pfefferspray. Wir haben uns die brennend interessante Familie Scharfmacher für Euch genauer angeschaut.

Mit »Spice up« liefert Pascal Haag ein inspirierendes Kochbuch, das zeigt, wie Gewürze der veganen Küche Schwung verleihen können. Als köstliches Dessert stellen wir euch Erdbeeren mit Seidentofu-Sabayon,
Basilikum und Langem Pfeffer vor.

Wenn es ums Frühstück geht, starten die Deutschen gerne süß in den Tag, zum Beispiel mit Zerealien. Wir stellen Euch eine köstliche Unterart vor: Knuspermüsli, auch als Granola oder Crunchy bezeichnet.

Welche Mahlzeit des Tages ist Euch die wichtigste? Für viele von uns dürfte die Antwort »Abendessen« lauten. Und um genau das geht’s in Meera Sodhas neuem Kochbuch »Happy«, das im englischen Original einfach »Dinner« heißt. Die Rezepte verbinden indische, thailändische, indonesische, aber auch Levante-Elemente mit europäischen Einflüssen zu einer modernen und alltagstauglichen Fusion-Küche, die hie und da auch einfach mal auf Fertigteige, ‑soßen etc. zurückgreift.

Die Dresdener Manufaktur Elb-Ferment fermentiert Bio-Lebensmittel aus regionalen Zutaten. Mit Kombucha, Kefir und Kimchi bringt sie nachhaltig und fair produzierte Produkte in die Verkaufsregale — aus Überzeugung.

Mit ihrem Kochbuch »Kalí Órexi« laden Kon Karapanagiotidis und seine Mutter Sia in die vegetarisch-vegane Familienküche Griechenlands ein – mit über 100 Rezepten, die zeigen: Die griechische Küche kann auch ganz ohne Fleisch. Gemüse, Hülsenfrüchte und Kräuter spielen die Hauptrolle. Viele Gerichte sind vegan oder lassen sich einfach abwandeln.

Saft bewusst einkaufen und genießen — Ob Orange, Apfel oder Multi: Saft ist teuer geworden. Während konventionelle Unternehmen auf billige Alternativen setzen, dominieren im Bio-Markt hochwertige Säfte.

Mit veganer Bio-Küche wollen Sophia Hoffmann und Nina Petersen ihre Gäste glücklich machen. Ihr Berliner Restaurant Happa steht für Geschmack, Genuss und ein faires Miteinander.

Schokolade ist unangefochten die Lieblingssüßigkeit der Deutschen: Nahezu acht Kilo pro Kopf wurden im vergangenen Jahr verspeist. Die Schoko-Preise aber sind auf einem Allzeit-Höchststand. Das schmerzt. Woran es liegt und warum es sich lohnt, trotzdem keine Qualitäts-Kompromisse zu machen.

Essen ernährt nicht nur unseren Körper. Was und wie wir essen, das verändert auch unsere Stimmung und unsere Emotionen. Aber was macht gutes Essen eigentlich aus? Was bedeutet Genuss? Was kann Bio dazu beitragen? Und wie lassen sich Genuss und Wohlbefinden verbinden? Bioboom wirft einen Blick über den Tellerrand.

Bio und Müsli — das gehört so sehr zusammen, dass die ersten Bio-Fans im Volksmund gerne als »Müslis« bezeichnet wurden. Die Bauck Mühle gehört zu den ersten, deren Flocken und Müslis in den Holzregalen der ersten Bio-Läden, damals vollmundig »Naturkostfachgeschäfte« genannt, standen — und ihre Hofmischung begeistert seit nunmehr über 25 Jahren.

Fleischalternativen sind mega angesagt. Viele der konventionellen Produkte imitieren Schnitzel, Frikadelle und Co. perfekt. Es gibt aber auch traditionelle rein pflanzliche Lebensmittel, die jede Menge Nährstoffe plus ganz eigenständige Geschmackserlebnisse auf den Teller bringen. Ein (noch) Geheimtipp: Tempeh, sozusagen der kleine Bruder des Tofu.

Du bist, was du isst — so sagt das Sprichwort, und die eigene Gesundheit ist für viele Menschen ein triftiger Grund, sich für Bio-Lebensmittel zu entscheiden: Weniger Chemie, mehr Nähr-
stoffe und oft auch noch schmackhafter, so das positive Image von Bio-Produkten. Alles Quatsch, sagen andere, auch konventionelle Lebensmittel seien sicher, die Qualitätsunterschiede vernachlässigbar. Ja, was denn nun? Wir stellen vor, was in Bio drin ist, was eben nicht drin ist – und warum es bei dem Thema nicht nur um unsere persönliche Gesundheit geht.

Annette Sabersky ist Ernährungswissenschaftlerin, Autorin und Fachjournalistin. Ihre Themen sind gesundes Essen, Lebensmittelqualität und Bio. Gerade ist ihr neues Buch »Günstig gut einkaufen« erschienen. Im Bioboom-Interview verrät sie ihre besten Tipps, was sie beim Thema Essen ärgert — und wie sie es selber mit dem Einkaufen hält.

Jeder Mensch braucht es und zwar täglich: Kein Wunder, dass für viele Bio-Kund:innen das richtige Wasser genauso wichtig ist wie eine bewusste Ernährung.

Fragt man Menschen, warum sie nicht oder nicht mehr Bio-Produkte kaufen, lautet die Antwort häufig: Das kann ich mir nicht leisten. Dabei ist der Preis-Abstand zwischen Bio- und konventionellen Produkten in den letzten Jahren geringer worden. Vor allem aber: Die Kosten, die konventionelle Landwirtschaft und die aus ihr hergestellten Lebensmittel verursachen, sind unsichtbar — aber bezahlen tun wir sie alle.

Mit einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung den Körper mit allem versorgen, was er braucht, um gesund und fit zu sein, das ist das Ideal. Und gerade Bio steht für nachhaltige, nährstoffreiche, unbelastete Lebensmittel. Trotzdem: Jede Menge Bio-Kund:innen nehmen zusätzlich Vitamine, Mineralien etc. in Form sogenannter Nahrungsergänzungsmittel ein.

Ist wirklich Bio drin, wo Bio draufsteht? Öko-Kontrolleurin Linda Tauber sorgt dafür, dass die Antwort ganz klar »Ja!« lautet. Sie besucht Unternehmen, die Bio-Ware herstellen, verarbeiten oder handeln. Ihr Motto: Nicht glauben, prüfen.

Immer mehr Menschen essen immer mehr Fleischalternativen — das ist grundsätzlich eine gute Sache, kommt der Umwelt, dem Tierwohl und der Gesundheit zugute. Hergestellt werden die Alternativen zu tierischen Buletten, Würsten und Co. oft aus Soja, Weizen oder Erbsen. Gefragt sind vor allem Basis-Zutaten, die auch hierzulande gedeihen — so wachsen Sojabohnen mittlerweile auch auf europäischen Äckern. Eine (noch) weniger bekannte, aber ausgesprochen interessante Protein-Lieferantin ist die Lupine.

Wer Bio kauft, will Gutes tun — ob fürs Klima, die Umwelt oder die eigene Gesundheit. Aber steckt wirklich immer Bio drin, wo Bio draufsteht? Dass die Antwort »Ja« lautet, garantieren die Öko-Kontrollstellen in Deutschland seit mehr als 30 Jahren. Mindestens einmal im Jahr überprüfen sie jeden Betrieb, der ökologische Ware erzeugt, verarbeitet, lagert oder verkauft — so streng wird in Europa kaum etwas anderes kontrolliert.

Die Kombi von Tee und Gewürz oder Gewürz als Tee überzeugt und lässt sich im Bio-Regal optimal entdecken. Bekanntester Vertreter seiner Gattung ist der Masala Chai.

Schnitzel, Steak und Würstchen, Käse, Joghurt, Skyr: Kaum noch ein tierisches Produkt, zu dem es keine pflanzliche Alternative gibt. Wer nicht gleich auf alles Gewohnte verzichten muss, tut sich leichter, wenn es darum geht, weniger Fleisch und Milchprodukte zu konsumieren. Das wiederum ist gut für Mensch und Umwelt. Dass der Markt für pflanzliche Ersatzprodukte rasant wächst, ist also prinzipiell eine gute Nachricht. Allerdings: In vielen Alternativen stecken nicht nur Soja, Weizen, Erbsen, Lupinen, Pilze und Co., sondern auch jede Menge Zusatzstoffe — wenn man nicht auf Bio setzt.

Streuobstwiesen sind Heimat für bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten, sie zählen damit zu den artenreichsten Biotop-Typen in Deutschland – doch die Vielfalt ist bedroht. Gemeinsam mit dem DJ, Biologen und Umweltaktivisten Dominik Eulberg will Voelkel speziell Kinder und Jugendliche für die einmaligen Wunder vor der eigenen Haustür begeistern.

Sie ist wohl das beliebteste Convenience-Produkt in Deutschland: Tiefkühlpizza. Jede:r von uns verspeist statistisch betrachtet dreizehn Exemplare im Jahr — vor allem von der Lieblingssorte Salami. Praktisch und schnell ist so eine gefrorene Pizza allemal, aber ist sie auch nachhaltig? Bioboom hat sich für euch umgehört.

Der Bio-Klassiker dieser Ausgabe ist nicht nur einfach ein Produkt, das es seit 1973 gibt und das damit wirklich zu den ältesten am deutschen Markt gehören dürfte. Es handelt sich vielmehr um ein Lebensmittel, das ohne weitere Zutaten auskommt: Bio-Milch.

Fünf Restaurants der professionellen Bio-Kochvereinigung »Die Bio-Spitzenköche« konnten 2023 erneut ihren »Grünen Michelin Stern« bestätigen, einige von ihnen bereits mehrere Jahre in Folge.

Bitterkalt, bitterböse, bis zum bitteren Ende – wenn etwas bitter ist, bedeutet das selten etwas Gutes. Auch beim Essen endet die Abneigung nicht – kaum jemand zählt ein bitteres Lebensmittel zu seinen Lieblingen. Warum auch, schmeckt ja nicht. Bioboom hat für Euch zusammengefasst, warum »bitter« trotz alledem stets auf der Speisekarte stand, aktuell sogar ein Comeback erlebt und wieso es sich lohnt, sich auf Bitterstoffe einzulassen.

Wisst Ihr, was ein Haustee ist? In den Zeiten vor Mineralwasser, Limo und Saftschorle waren Kräutertees ein willkommener, häufig getrunkener und erschwinglicher Durstlöscher.

Während sich die Preisschraube bei konventionell erzeugten Lebensmitteln – teils drastisch – nach oben dreht, bleibt Bio preisstabil.

Unser heutiger Bio-Klassiker feiert in diesem Jahr sogar schon seinen fünfzigsten Geburtstag: Yogi Tea, der duftende Gewürztee mit Zimt, Ingwer und Kardamom. Genossen von der jungen Alternativ-Szene in Kalifornien, wurde er Grundlage für ein internationales Unternehmen, das heute in 40 Ländern aktiv ist.

Warane und Kobras im Wohnzimmer, Flughunde an der Gardinenstange oder Äffchen und Löwen auf der Couch: Deutschland und die EU gehören zu den größten Absatzmärkten für lebende Wildtiere.

Nussmuse, beziehungsweise Muse aus Nüssen, Kernen und Saaten, sind total lecker, unglaublich vielseitig und versorgen uns mit jeder Menge hochwertiger Nährstoffe. Ein Überblick.

Hättet Ihr’s gewusst? Am 23. September fand zum zweiten Mal der »EU-Bio-Tag« statt, installiert vom Europäischen Parlament, Rat und Kommission. Er soll die europäische Bevölkerung für ökologische Produktion sensibilisieren.

Frisch veröffentlicht haben das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium die Broschüre »Die Wasserrahmenrichtlinie. Gewässer in Deutschland 2021. Fortschritte und Herausforderungen.«

Wenn Bakterien in Milch ihr Verwandlungswerk beginnen, dann wird sie sauer. Und damit beginnt eine völlig neue Geschichte, beziehungsweise Lebensmittelgattung: Die von Joghurt, Kefir, Schwedenmilch und Co.

Die heutige Expedition in die Vergangenheit führt uns zu Bio-Pionier Sonnentor und seinem charismatischen Gründer Johannes Gutmann. 1988 begann die Sonnentor-Geschichte im österreichischen Waldviertel mit Tees, Kräutern und Gewürzen.

Die EU importiert mehr Kalorien und Proteine als sie exportiert – so die Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) in ihrem Report »Europe Eats the World«.

Smartphone, Laptop, Tablet oder Fitnesstracker: Digitale Geräte werden immer ausgereifter – aber auch teurer. Für bewusste Konsument:innen können auch gebrauchte Geräte attraktiv sein.

Für alle, die es ganz genau nehmen eines vorab: Salz ist kein Gewürz, sondern ein Mineral. Ob es aus der Erde oder dem Meer stammt, abgebaut oder gesiedet wird, als Discounterartikel oder Edelprodukt daherkommt: Chemisch gesehen handelt es sich immer um Natriumchlorid (NaCl), eine Verbindung aus Natrium und Chlorid. Im Zusammenhang mit Lebensmitteln wird es als Kochsalz, Speisesalz oder Tafelsalz bezeichnet.

Dieses Jahr landet der »End of Fish Day« – der die Überfischung in Deutschland in relation zum Jahr errechnet – schon im ersten Quartal.

Der Ukraine-Krieg zeigt erneut die Abhängigkeit und Anfälligkeit internationaler Lieferketten. Kaum hatte er begonnen, wurden bereits Forderungen laut, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele in der europäischen Landwirtschaft zurückzustellen: Schließlich ginge es um Ernährungssouveränität und ‑sicherheit. Aber: Schließt das eine das andere wirklich aus?

Seit dem 1. Januar gilt die neue EU-Öko-Verordnung. Allein in Deutschland ist sie das »Bio-Grundgesetz« für über 50.000 Unternehmen plus Kontrollstellen und Kontrollbehörden.

Bananen »Musa paradisiaca« gehören zu den ältesten Kulturpflanzen weltweit und zu den beliebtesten Früchten. Was macht sie so beliebt, wo kommt sie her, und warum sind ökologisch angebaute und
fair gehandelte Bananen die bessere Wahl?

Die Heinrich-Böll-Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) haben den »Pestizidatlas 2022« vorgelegt. Er zeigt, dass die Menge weltweit eingesetzter Pestizide seit 1990 um 80 Prozent gestiegen ist.