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Was Kochen im Urlaub ein­fa­cher macht
In frem­den Küchen

Endlich Urlaub — darauf haben wir uns schon lange gefreut. Allerdings: Für Menschen, die sich bewusst ernähren, besondere Ernährungsbedürfnisse oder auch nur -Vorlieben haben, kann das auch durchaus herausfordernd sein.
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Das fängt schon bei der Anrei­se an. Über die kuli­na­ri­sche Qua­li­tät oder das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis von Ange­bo­ten auf Bahn­hö­fen, Flug­hä­fen oder gar Auto­bahn­rast­stät­ten, zumal wenn es um Aspek­te wie vegan oder glu­ten­frei geht, wol­len wir uns hier gar nicht aus­las­sen und emp­feh­len ein­fach, ein ordent­li­ches Bio-Pro­vi­ant­pa­ket mit­zu­neh­men. Wer ein Quar­tier mit Voll­pen­si­on gebucht hat, mög­li­cher­wei­se gar ein Bio-Hotel, ist nach der Ankunft natür­lich fein raus: Auch als Veggie, Veganer:in oder glu­ten­frei leben­de Men­schen wisst Ihr, habt Ihr abge­klärt, was Euch erwar­tet, könnt Euch ein­fach an den gedeck­ten Tisch set­zen und genie­ßen. Guten Appe­tit, Ihr müsst nicht weiterlesen!

 

Mes­ser sind ein Muss

Immer essen gehen? Ganz schön teu­er. Wer in Feri­en­woh­nung, ‑haus oder im Wohn­mo­bil eine Küche hat, kann sich selbst ver­pfle­gen. Hier sind die Her­aus­for­de­run­gen für Bio-Fans grö­ßer — aber durch­aus nicht unlös­bar. Wie zu Hau­se auch habt Ihr es in der Hand, was in den Koch­topf wan­dert. Aller­dings: Beim Koch­topf fängt es oft schon an — Mini-Töp­fe, Pfan­nen mit gewölb­tem Boden, stump­fe Mes­ser mit wack­li­gen Grif­fen oder die völ­li­ge Abwe­sen­heit von Mess­be­chern und Koch­löf­feln. Auch ansons­ten aus­ge­spro­chen schö­ne Quar­tie­re garan­tie­ren nicht unbe­dingt eine gute Küchen­aus­stat­tung. Des­halb muss man nicht gleich mit einem 5‑Li­ter-Edel­stahl­topf rei­sen, dann wird eben impro­vi­siert. Nicht ver­han­del­bar ist aus unse­rer Sicht der Platz für ein oder zwei schar­fe Mes­ser im Rei­se­ge­päck. Sie sor­gen dafür, dass Knob­lauch und Kräu­ter gehackt sowie Gemü­se stress­frei geschält und gewür­felt wer­den kann. Eben­falls immer dabei ist eine Aus­wahl von wie­der­ver­schließ­ba­ren Dosen, idea­ler­wei­se inein­an­der sta­pel­bar oder gar falt­bar. Sie kön­nen gleich den Pro­vi­ant für die Anrei­se auf­neh­men, sind nütz­lich, um Lunch­pa­ke­te und Snacks mit­zu­neh­men und sor­gen dafür, dass Res­te im Kühl­schrank appe­tit­lich auf­be­wahrt wer­den können.

 

 

Gewür­ze ins Gepäck

Basics wie Salz und Pfef­fer sind in den meis­ten Feri­en-Küchen vor­han­den, oft auch eine wil­de Kol­lek­ti­on aller mög­li­chen Gewür­ze und Mischun­gen, die sich über die Jah­re ange­sam­melt hat, meist in offe­nen Tüten. Unser Tipp: Lieb­lings­ge­wür­ze ein­fach mit­neh­men. Sie wie­gen nicht viel und neh­men wenig Platz weg. Pfef­fer in der Müh­le, viel­leicht noch Chi­li und Zimt (das sind unse­re Must-haves, Ihr habt bestimmt Eure eige­nen), vor allem aber Gewürz­mi­schun­gen, und zwar selbst­ver­ständ­lich Bio: Schon eine Mischung mit Kräu­tern für die medi­ter­ra­ne Küche, sei­en es ita­lie­ni­sche, Kräu­ter der Pro­vence oder eine Pas­ta & Piz­za-Mischung lie­fert jede Men­ge Geschmack für Nudel­so­ßen, Sup­pen, Ein­töp­fe oder Dres­sings. Dazu viel­leicht noch etwas Asia­ti­sches: Ein Cur­ry­pul­ver oder Wok-Mix macht ein­fa­che Gemü­se­pfan­nen oder Hül­sen­früch­te gleich viel inter­es­san­ter — inspi­ziert doch ein­fach vor dem Urlaub mal das Gewürz­re­gal in Eurem Bio-Markt.

 

Con­ve­ni­ence ist clever

Und über­haupt: Viel­leicht kann im Urlaub auch alles mal ein­fa­cher sein, beson­ders wenn eine Per­son in der Fami­lie oder Grup­pe sonst allein­ver­ant­wort­lich fürs Kochen ist. Total super. Ein­fach Pas­ta und Pes­to am Abend? Na klar. Tüt­chen mit Bio-Mischun­gen für Salat­dres­sing oder Dips? Und den Salat dazu kön­nen im Urlaub alle zusam­men schnip­peln. Ob man wei­te­re Lebens­mit­tel mit sich führt, bleibt natür­lich jeder und jedem über­las­sen —  wo (Bio-)Lebensmittel bekann­ter­ma­ßen rar und/oder teu­er sind, kann das sinn­voll sein. Auch Pro­duk­te, die es viel­leicht nicht über­all gibt, wie glu­ten­freie Pas­ta oder Hefe­flo­cken soll­ten viel­leicht lie­ber mit­rei­sen. Das Glei­che gilt, falls es Mit­rei­sen­de gibt, die wirk­lich nur eine ganz bestimm­te Sor­te Cerea­li­en zum Früh­stück essen. Grund­sätz­lich fin­den wir, es macht sehr viel Spaß, zu ent­de­cken, was eine Urlaubs­re­gi­on so zu bie­ten hat: Wochen­märk­te mit ihrer Fül­le an regio­na­lem und sai­so­na­lem Obst und Gemü­se, der loka­le Bio-Laden (doch, es gibt sie fast über­all in Euro­pa), klei­ne Lebens­mit­tel­ma­nu­fak­tu­ren, die ver­ar­bei­ten, was vor Ort wächst oder auch ein­fach mal durch einen frem­den Super­markt wan­dern. Wo immer Ihr Eure Urlau­be ver­bringt: Wir wün­schen Euch eine gute (Bio-)Zeit!

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