Das Magazin für
Kopf und Bauch

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Gut essen

Feld­frisch in die Flasche 

Unser ers­ter Bio-Klas­­si­­ker ist tat­säch­lich älter als die Bio-Bran­che: Der feld­fri­sche Deme­­ter-Möh­­ren­­saft von Voel­kel wird seit 1960 her­ge­stellt. »Erfun­den« hat ihn Harm Voel­kel. Aber Moment mal, kann man einen Saft über­haupt »erfin­den«?

Hin­ter­grund

Essen bes­ser machen 

Coro­na hat den Blick geschärft: Unse­re Kon­sum­welt ist insta­bil und unge­recht, Groß­struk­tu­ren und glo­ba­li­sier­ter Welt­han­del sind fra­gil. Vier Leh­ren aus einer schwie­ri­gen Zeit. Die meis­ten Geschäf­te und alle Restau­rants geschlos­sen, eben­so Kitas und Schulen.

Vor Ort

Gren­zen­los solidarisch 

Die Mit­glie­der der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft 42 in Frank­furt am Main erhal­ten ihr Gemü­se von einem ­nahe­ge­le­ge­nen Bio-Bau­­ern­hof. Seit vier Jah­ren koope­rie­ren sie dar­über hin­aus mit einer über 2000 Kilo­me­ter ent­fern­ten Oli­­ven­­öl-Genos­­sen­­schaft in Grie­chen­land. Ein Wider­spruch? Keineswegs. 

Gut essen

Stimmungsmacher 

Frisch geba­cke­ne Kip­ferl. Zimt­ster­ne. Damp­fen­der Punsch. Brat­äp­fel. Na, konn­tet Ihr sie beim Lesen direkt rie­chen? Vanil­le, Nel­ke, Kar­da­mom und natür­lich Zimt – nur ein Hauch in der Nase sorgt für Instant-­Be­­sin­n­­li­ch­­keit. War­um das so ist? 

Vor Ort

Die Rebenretter 

Bio-Win­­zer Ste­fan San­der leis­tet einen zutiefst per­sön­li­chen ­Bei­trag zum The­ma Bio-Diver­­­si­­tät: Er ist Reben­ret­ter. In sei­nen Wein­ber­gen in Met­ten­heim baut er his­to­ri­sche Reb­sor­ten an. Neben­ef­fekt ist eine Zeit­rei­se für Wein­ken­ner: Aus der Ern­te ent­ste­hen Wei­ne, deren Vor­gän­ger­ver­sio­nen schon Goe­the und Schil­ler genos­sen haben könnten. 

Gut leben

Win­ter­man­tel für die Haut 

Wenn’s drau­ßen kalt wird, möch­te auch die Haut ver­wöhnt wer­den. Ger­ne darf es jetzt ein biss­chen mehr sein: Gehalt­vol­le Lotio­nen, üppi­ge Body-But­­ter und reich­hal­ti­ge Öle haben jetzt in der Kör­per­pfle­ge Hochsaison.

Hin­ter­grund

Wir kön­nen, wenn wir wollen 

Das Coro­­na-Virus hat uns gezeigt, zu welch tief­grei­fen­den Ver­än­de­run­gen wir in kür­zes­ter Zeit ange­sichts einer glo­ba­len Pan­de­mie fähig sind. Der Spiel­raum, die kom­men­den Ver­än­de­run­gen zu gestal­ten, wird täg­lich klei­ner. Dabei gibt es Ansätze.

Vor Ort

Geht doch! 

Jeder hat sie für ver­rückt erklärt damals. Am Ende der Finanz­kri­se in eine tote Bran­che inves­tie­ren und Leu­te beschäf­ti­gen, die sonst nie­mand will? Das klang nach vor­pro­gram­mier­tem Schei­tern. Die­ses Jahr fei­ert Sina Trink­wal­der mit ihren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern das zehn­jäh­ri­ge Fir­men­ju­bi­lä­um ihres Augs­bur­ger Tex­til­un­ter­neh­mens Manomama. 

Gut leben

Haarfarbenfroh 

Die eige­ne Haar­far­be fin­det Ihr lang­wei­lig oder die ers­ten grau­en Haa­re ner­ven doch mehr als gedacht – Abwechs­lung wäre mal ganz schön. Aber lei­der wisst Ihr auch, dass »nor­ma­le« Haar­far­ben eine ech­te Che­mie­keu­le sind?

Gut essen

Die Scharfmacher 

Papri­ka, Pepe­ro­ni, Chi­li und Co brin­gen Feu­er ins Essen. Die Geschmacks­pa­let­te reicht vom mil­den Gemü­se bis zum Anschlag hin­ter Pfef­fer­spray. Wir haben uns die bren­nend inter­es­san­te Fami­lie Scharf­ma­cher für Euch genau­er angeschaut. 

Hin­ter­grund

Bio im Ange­bot vs. Bio im Herzen 

Dis­coun­ter und Lebens­mit­tel­ket­ten wie Lidl, Aldi, Rewe und Ede­ka wer­ben längst inten­siv für Bio-Lebens­­­mi­t­­tel. Das bedeu­tet aber nicht, dass sich die Unter­neh­men tat­säch­lich durch nach­hal­ti­ges und öko­lo­gi­sches Wirt­schaf­ten aus­zeich­nen. Anders sieht es in ech­ten Bio-Mär­k­­ten aus.

Gut essen

Lasst die Hül­sen fallen … 

… und zeigt euch in eurer gan­zen schö­nen Viel­falt: Lin­sen, Kicher­erb­sen, Boh­nen und ihre Mit­ge­wäch­se aus der Fami­lie der Hül­sen­früch­te bie­ten nahe­zu unend­li­che kuli­na­ri­sche Mög­lich­kei­ten. Dabei lie­fern sie jede Men­ge hoch­wer­ti­ges pflanz­li­ches Eiweiß und einen ordent­li­chen Bei­trag zu einer kli­ma­freund­li­chen Ernährung

Vor Ort

Akti­en für die Region 

Bio, das bedeu­tet mehr als »nur« gute Lebens­mit­tel her­zu­stel­len. Bio-Akteu­­re enga­gie­ren sich für mehr Fair­ness, Öko­lo­gie, Umwelt­schutz, Zukunfts­fä­hig­keit, kurz: Sie wol­len die Welt ein biss­chen bes­ser machen – zum Bei­spiel die Regio­nal­wert AGs.

Gut leben

Fest ist das neue Flüssig 

Weni­ger Ver­pa­ckung, vor allem weni­ger Plas­tik im Bade­zim­mer – das wün­schen sich immer mehr Men­schen. Haar­sei­fe und fes­te Sham­poos und fes­ter Con­di­tio­ner sind die Ant­wort. Wir stel­len die guten Stü­cke vor. 

Hin­ter­grund

Immer mehr ist nicht mehr 

Mini­ma­lis­mus, DIY und bewuss­ter Ver­zicht lie­gen im Trend. Für Bio bedeu­tet das eine Rück­kehr zu den eige­nen Wur­zeln. Sich ein­fach den Ein­kaufs­korb voll packen, ohne groß nach­zu­den­ken – das war ein­mal. Heu­te kau­fen gera­de Bio-­Kun­­­den bewuss­ter ein, grei­fen zum nach­hal­tigs­ten Produkt.

Vor Ort

»Unab­hän­gig und frei sein« 

Nico­le und Chris­ti­an Lel­lin­ger leben mit ihren drei Kin­dern auf dem Grün­lin­ger Hof in Sach­­sen-Anhalt. Zwar kön­nen sie nicht alles, was sie zum Leben brau­chen, selbst anbau­en und her­stel­len. Aber falls sie etwas dazu­kau­fen, dann meist in sei­ner Urform.

Vor Ort

Pio­nier­wer­te in die Zukunft tragen 

Bio, das bedeu­tet mehr als »nur« gute Lebens­mittel her­zu­stel­len. Bio-Unter­­neh­­men enga­gie­ren sich für mehr ­Fair­ness, Öko­lo­gie, Umwelt­schutz, Zukunfts­fä­hig­keit, kurz: Sie wol­len die Welt ein biss­chen bes­ser ­machen. ­Zum Bei­spiel: Der Bio-Pio­­nier Allos. 

Gut leben

»Sau­ber« neu definieren 

Wer in der Ernäh­rung auf Bio setzt und sich mit Naturkos­metik pflegt, der putzt und wäscht auch mit ­öko­lo­gi­schen Rei­ni­gungs­mit­teln, stimmt’s? Jein. Im Bio-Fach­han­­del ­wer­den pro­por­tio­nal immer noch viel weni­ger Wasch- und Rei­ni­gungs­mit­tel ver­kauft als im Dro­­ge­­rie- oder Supermarkt. 

Bioboom Ausgabe 91 – Cover

Die Bio­boom Sommerausgabe

Alle Inhal­te der aktu­el­len Bio­boom Aus­ga­be 91 auf einen Blick.
Viel Spaß beim Lesen!