Das Magazin für
Kopf und Bauch

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Kopf und Bauch
Hin­ter­grund

Das Fleisch der Zukunft 

Eine nach­hal­ti­ge und zukunfts­fä­hi­ge Ernäh­rung kommt auf jeden Fall mit deut­lich weni­ger Fleisch aus, da sind sich alle einig. Was statt­des­sen in Zukunft auf unse­ren Tel­lern lan­den und uns mit wich­ti­gen Pro­te­inen ver­sor­gen soll, dar­über gibt es aber jede Men­ge unter­schied­lichs­ter Visio­nen, Ideen und Expe­ri­men­te. Eini­ges erin­nert an Sci­ence Fic­­ti­on-Fil­­me, nicht alles klingt appetitlich.

Wheaty Mitarbeiter öffnet Räucherofen
Vor Ort

Wenn Fleisch wurst ist … 

Die schwä­bi­sche Fir­ma Topas stellt vega­ne Fleisch­alternativen auf Wei­zen­ba­sis her. Die popu­lä­re Bio-Pro­­­duk­t­­li­­nie ­Whea­ty boomt. Angst vor den ­vega­nen Kon­kur­renz­pro­duk­ten der Fleisch­in­dus­trie hat das Unter­neh­men nicht. Im Gegen­teil: Vom Mar­ke­ting der Groß­kon­zer­ne pro­fi­tiert auch der erfolg­rei­che Veganpionier.

Handeln gegen den Klimawandel Titelbild
Hin­ter­grund

Alles bes­ser als Nichtstun 

Die Som­mer in Deutsch­land wer­den hei­ßer und tro­cke­ner, »Jahr­hun­dert­flu­ten« und Rekord-Stürme sind nichts Beson­de­res mehr. Meteo­ro­lo­gen ver­mel­den Monat für Monat, dass es auf der gesam­ten Erde wär­mer wird. Der men­schen­ge­mach­te Kli­ma­wan­del, zutref­fen­der als Kli­ma­kri­se zu bezeich­nen, ist kein abs­trak­tes Phä­no­men mehr, son­dern längst im Gange.

Falsch gebraten – Titel, vegan, vegetarisch
Gut essen

Falsch ge(b)raten

Die tra­di­tio­nel­len Fes­tees­sen sind fleisch­las­tig. Wer ange­sichts der opu­len­ten Vor­schlä­ge gera­de in alten Koch­bü­chern den Kopf schüt­telt: Die Rezep­te stam­men aus Zei­ten, als die Men­schen gene­rell weni­ger Fleisch aßen, es weder Dis­coun­ter noch Bil­lig­fleisch aus sol­chen gab und der Kli­ma­wan­del kein The­ma war. Heu­te sieht das anders aus.

Bioboom Ausgabe 91 – Meerestiere – Geht was oder No-Go?
Hin­ter­grund

Geht was oder No-Go? 

Ob frisch oder geräu­chert, tief­ge­kühlt oder kon­ser­viert in der Dose: Wer Fisch kau­fen will, fin­det nach wie vor ein rei­ches Ange­bot – trotz der man­tra­haft wie­der­hol­ten Mah­nun­gen, dass vie­le Bestän­de über­fischt sind. Ist Fisch über­haupt noch eine nach­hal­ti­ge Opti­on und wie sieht es mit Bio-Fisch aus?

Abbildung von gezeichneten Rüben, Möhren und Zwiebeln
Vor Ort

Sor­ten sind Kulturgut 

Bio, das bedeu­tet mehr als »nur« gute Lebens­mit­tel her­zu­stel­len. Bio-Unter­­neh­­men enga­gie­ren sich für mehr Fair­ness, Öko­lo­gie, Umwelt­schutz, Zukunfts­fä­hig­keit, kurz: Sie wol­len die Welt ein biss­chen bes­ser machen – zum Bei­spiel Kultursaat.

Bioboom Ausgabe 91 – Bio-Klassiker Sanchon Sonnentomate
Gut essen

»Die Idee war eine Gemüsemarmelade« 

Kräf­­tig-fruch­­tig, wie der Name schon sagt. Aus­ge­spro­chen toma­tig, mit einem Hauch Meer­ret­tich und einem Sprit­zer Ace­to Bal­sa­mi­co abge­schmeckt: Die Son­nen­to­ma­te ist so etwas wie das Flagg­schiff der Lebens­­­mi­t­­tel-Han­d­­wer­­ker von Sanchon.

Bioboom Ausgabe 91 – Nagellack
Gut leben

Natur und Nagel­lack – geht das zusammen? 

Ob Selbst­bräu­ner oder Lash Serum: Im Natur­­kos­­me­­tik-Sor­­ti­­ment gibt es mitt­ler­wei­le fast nichts mehr, was es nicht gibt. Nur bei einem Pro­dukt stie­ßen die Naturkosmetik-Entwickler:innen fast an ihre Gren­zen: Nagel­lack. Dabei sind gera­de hier natürliche(re) Alter­na­ti­ven drin­gend wün­schens­wert. Die gute Nach­richt: Es gibt sie.

Eisartikel Bioboom 91 Warenkunde
Gut essen

Eis­kalt erwischt 

An den ers­ten war­men Tagen bil­den sich ­direkt die Schlan­gen vor den frisch eröff­ne­ten Eis­die­len. Deko­ra­ti­ve Ber­ge tür­men sich auf, mit Früch­ten und Scho­ko, knall­grü­nes Wald­meis­te­r­eis kon­kur­riert mit pin­ker Himbeere

Bioboom Ausgabe 91 – Jakob Degen züchtet Bio-Speisefische
Vor Ort

Fai­rer Fang aus Oberfranken 

Jakob Degen züch­tet Bio-Spei­­­se­­fi­­sche: Für das Wohl der Fische, eine hohe Qua­li­tät der Pro­duk­te und zum Schutz der Welt­mee­re. Die Nach­fra­ge ist groß, daher baut er sei­ne Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten wei­ter aus.

Nachhaltig Grillen – Bioboom 83
Gut leben

Drauf, drun­ter und drumherum 

In Gär­ten, auf Bal­ko­nen und Ter­ras­sen. In Klein­gar­ten­ko­lo­nien und Parks, an See­ufern und sogar auf ­Park­plät­zen: Wir sind eine Nati­on von Grill-Fans.

Purpose – Verantwortungseigentum – Bioboom – Hintergrund
Hin­ter­grund

Was meins ist, kann auch deins sein 

Immer mehr (Bio-)Unternehmen wol­len sinn­ori­en­tiert, selbst­be­stimmt und unab­hän­gig arbei­ten und damit für eine gerech­te­re und nach­hal­ti­ge­re Wirt­schaft ins­ge­samt sor­gen. Eine gro­ße Mis­si­on. Wie geht das über­haupt? Und wo anfan­gen? Die Pur­po­se Stif­tung hilft dabei.

Die neuen Bios – Ortstermin
Vor Ort

Die neu­en Bios 

Eine neue Gründer:innengeneration hat sich auf den Weg gemacht. Ihr Ziel: eine grü­ne und gerech­te­re Zukunft für Mensch und Umwelt. Ange­tre­ten, um die Welt zu ver­bes­sern, wol­len Social Start-ups zei­gen, dass sozia­les Unternehmer:innentum alter­na­tiv­los ist. Was die­se Bewe­gung antreibt, wel­che Wer­te sie mit den »Ur-Bios« verbindet.

Detox- & Anti-Pollution-Pflege – Naturkosmetik
Gut leben

Beschüt­zen und befreien 

Die Angrif­fe kom­men von ­außen: Umbarm­her­zi­ge UV-Strah­­lung, ­Fein­staub, Auto- und ­indus­tri­el­le ­Abga­se. Sogar die Luft in unse­ren geheiz­ten Behau­sun­gen und das blaue Licht unse­rer Bild­schir­me. All das atta­ckiert ­unse­re Haut und lässt sie vor der Zeit altern. 

Gut essen

Für den grü­nen Gaumen 

Selbst wenn die Früh­lings­son­ne scheint und es im Wald und auf den Bee­ten lang­sam leben­dig wird: Bis die ers­ten Früh­lings­ge­mü­se geern­tet wer­den kön­nen, dau­ert es noch ein paar Wochen. Spros­sen und Micro­greens lie­fern kna­cki­ges Grün und jede Men­ge Nähr­stof­fe. Und: Sie las­sen sich mit äußerst über­schau­ba­rem Auf­wand zu Hau­se ziehen.

Gut essen

Feld­frisch in die Flasche 

Unser ers­ter Bio-Klas­­si­­ker ist tat­säch­lich älter als die Bio-Bran­che: Der feld­fri­sche Deme­­ter-Möh­­ren­­saft von Voel­kel wird seit 1960 her­ge­stellt. »Erfun­den« hat ihn Harm Voel­kel. Aber Moment mal, kann man einen Saft über­haupt »erfin­den«?

Hin­ter­grund

Essen bes­ser machen 

Coro­na hat den Blick geschärft: Unse­re Kon­sum­welt ist insta­bil und unge­recht, Groß­struk­tu­ren und glo­ba­li­sier­ter Welt­han­del sind fra­gil. Vier Leh­ren aus einer schwie­ri­gen Zeit. Die meis­ten Geschäf­te und alle Restau­rants geschlos­sen, eben­so Kitas und Schulen.

Vor Ort

Gren­zen­los solidarisch 

Die Mit­glie­der der Soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft 42 in Frank­furt am Main erhal­ten ihr Gemü­se von einem ­nahe­ge­le­ge­nen Bio-Bau­­ern­hof. Seit vier Jah­ren koope­rie­ren sie dar­über hin­aus mit einer über 2000 Kilo­me­ter ent­fern­ten Oli­­ven­­öl-Genos­­sen­­schaft in Grie­chen­land. Ein Wider­spruch? Keineswegs. 

Bioboom Ausgabe 91 – Cover

Die Bio­boom Sommerausgabe

Alle Inhal­te der aktu­el­len Bio­boom Aus­ga­be 91 auf einen Blick.
Viel Spaß beim Lesen!