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Kopf und Bauch

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Detox- & Anti-Pollution-Pflege

Beschüt­zen und befreien

Die Angriffe kommen von ­außen: Umbarmherzige UV-Strahlung, ­Feinstaub, Auto- und ­industrielle ­Abgase. Sogar die Luft in unseren geheizten Behausungen und das blaue Licht unserer Bildschirme. All das attackiert ­unsere Haut und lässt sie vor der Zeit ­altern.
Detox- & Anti-Pollution-Pflege – Naturkosmetik
Detox- & Anti-Pollution-Pflege – Naturkosmetik

Siehe auch:

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Und auch im ­Inne­ren ­unse­rer win­ter­blas­sen Kör­per bil­den sich freie ­Radi­ka­le, aus auf ein zer­störerisches Werk in den Zel­len. Dazu kommt der gan­ze Müll der, glaubt man der ­alter­na­ti­ven Medi­zin, in Form von Schla­cken in uns abge­la­gert wird. Wer will das schon? Schutz und Hil­fe ver­spricht Detox- und Anti-­Pol­lu­ti­on-Kos­me­tik. Gute Nach­richt: Zwar gibt es jede Men­ge Spezial­produkte, aber bei ­Natur­kos­me­tik ist Schutz und Hil­fe für die gestress­te Haut eigent­lich ­immer schon inklusive.

 

Detox: Früh­lings­putz im Körper

 

Gera­de im Früh­jahr hat alles Hoch­kon­junk­tur, was mit Ent­las­ten, Befrei­en, Aus­räu­men, Ent­gif­ten und Ent­schla­cken zu tun hat. Alte Kla­mot­ten aus dem Schrank end­lich in den Second Hand-Laden brin­gen, die Schreib­tisch­schub­la­de, die als All­round-Abla­ge dient, ent­lee­ren, die Fens­ter put­zen. Und natür­lich auch: Die Diät, die die Kilos pur­zeln las­sen soll, viel­leicht eine Fas­ten­kur, min­des­tens aber der Kräu­ter­tee zur inne­ren Rei­ni­gung, das Wie­der­be­le­ben der Neu­jahrs­vor­sät­ze, jetzt aber wirk­lich end­lich Sport zu machen … der Früh­ling ist die Sai­son schlecht­hin, um Bal­last abzuwerfen.

 

Gren­ze zwi­schen außen und innen

 

Sich dabei auch der Haut zu wid­men, ist kei­ne schlech­te Idee: Denn sie ist nicht nur die Außen­hül­le und Gren­ze zwi­schen Kör­per und Umwelt, son­dern ein Organ in eige­nem Recht – und zwar das größ­te des Kör­pers. Zwar ist sie, je nach Kör­per­re­gi­on nur cir­ca 1,5 bis 4 mm dick. Aber die Haut­ober­flä­che eines erwach­se­nen Men­schen beträgt immer­hin cir­ca 1,73 m² und mit so um die zehn bis 15 Kilo ist das Organ Haut ganz schön gewich­tig. Ent­spre­chend umfang­reich ist auch das Auf­ga­ben­pa­ket, das es über­nimmt: Sie schützt uns vor Son­nen­ein­strah­lung und ande­ren äuße­ren Ein­flüs­sen, sie sorgt für Tem­pe­ra­tur­aus­gleich und sie schwitzt, was sie als Aus­schei­dungs­or­gan qualifiziert.

 

 

Kei­ne Halden

 

Kein Wun­der, dass Detox auch in der Kos­me­tik hoch im Kurs steht. Der Name bedeu­tet »Ent­gif­ten«, Detox soll also den Kör­per dabei unter­stüt­zen, eige­ne Stoff­wech­sel­pro­duk­te, von Natur­me­di­zi­nern ger­ne als »Schla­cken« bezeich­net, und Gift­stof­fe aus der Umwelt aus­zu­schei­den. Der Begriff Ent­schla­ckung als Ana­lo­gie zur Rei­ni­gung von Hoch­öfen wur­de übri­gens von Otto Buch­in­ger ein­ge­führt, einem Anfang des 20. Jahr­hun­derts täti­gen und bis heu­te bekann­ten Fas­ten-Arzt. Die Schul­me­di­zin bewer­tet den Ansatz kri­tisch – »Schla­cken« sei­en wis­sen­schaft­lich nicht nach­weis­bar, Ver­dau­ung, Schwit­zen usw. sorg­ten in der Regel dafür, dass her­aus­be­för­dert wird, was nicht rein­ge­hört. Fest steht: Auch wenn unse­re Kör­per hof­fent­lich nicht mit den Schla­cken­hal­den aus der Blü­te­zeit der indus­tri­el­len Revo­lu­ti­on ver­gleich­bar sind, sich bewusst zu ernäh­ren und zu pfle­gen, viel­leicht auch ein­mal für eine bestimm­te Zeit etwas weg­zu­las­sen, das kann Haut, Kör­per und See­le nach­hal­tig gut tun.

 

Natur­kos­me­tik lässt weg, was nicht gut tut

 

Die gute Nach­richt für alle, die auf ech­te Natur­kos­me­tik set­zen, also sol­che, die eines der aner­kann­ten Label (NaTrue, Cos­mos, Ecocert) trägt: Im Ver­gleich zu her­kömm­li­cher Kos­me­tik ist Natur­kos­me­tik eigent­lich sowie­so Detox für die Haut. Denn hier wird jede Men­ge weg­ge­las­sen, das der Haut nicht nur nicht nützt, son­dern auch nicht gut­tut: Aggres­si­ve Kon­ser­vie­rungs­mit­tel, bedenk­li­che Emul­ga­to­ren, Roh­stof­fe aus der Erd­öl­che­mie, zum Bei­spiel. In die­sem Zusam­men­hang inter­es­sant: Immer wie­der berich­ten Men­schen, die ihre Haut- oder Haar­pfle­ge von kon­ven­tio­nel­ler auf Natur­kos­me­tik umge­stellt haben davon, dass sie eine Pha­se erleb­ten, in der sich Haut und Haar genau­so umstell­ten, wie es der Kör­per bei einer Fas­ten­kur oder nach einer Ernäh­rungs­än­de­rung tun muss.

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