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»The Ele­ments of Bak­ing«
Erd­nuss­but­ter-Muf­fins

»Diese Erdnussbutter-Muffins bekommen einen großzügigen Marmeladenwirbel, damit sie wie das klassische Pausenbrot schmecken. Sie sind völlig unkompliziert, und das Beste an ihnen ist die knusprige, karamellisierte Haube.«

Erd­nuss­but­ter-Muf­fins

ergibt 12 Stück | Vor­be­rei­tungs­zeit 30 Minu­ten | Back­zeit 20 Minuten

Zuta­ten

Erd­nuss­but­ter-Muf­fins

  • 300 g glu­ten­freie Mehl­mi­schung [1]
  • 175 g hell­brau­ner Zucker
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • 1 TL Xan­than [2]
  • 1/4 TL Salz
  • 145 g Erd­nuss­but­ter natur, glatt
  • 50 g (3 1/2 el) Son­nen­blu­men-oder Pflanzenöl
  • 200 g (200 ml) Pflan­zen­drink [3]
  • 135 g unge­süß­ter vega­ner Natur- oder vega­ner grie­chi­scher Joghurt,
    zim­mer­warm
  • 1 TL Apfelessig
  • 1/2 TL Vanil­le­pas­te (oder 1 TL Vanilleextrakt)


Erd­nuss­but­ter-Mar­me­la­den­wir­bel

  • 160 g Erd­beer- oder Him­beer­mar­me­la­de ohne Körn­chen, plus etwas zum Ser­vie­ren (nach Wunsch)
  • 30 g (2 EL) Erd­nuss­but­ter plus etwas zum Ser­vie­ren (nach Wunsch)

[1] Eine fer­tig gekauf­te glu­ten­freie Mehl­mi­schung ver­wen­den oder selbst mischen
[2] Wenn die glu­ten­freie Mehl­mi­schung schon Bin­de­mit­tel ent­hält, genügt 1/2 TL Xan­than.
[3] Nimm kei­ne Kokos­milch aus der Dose; wegen ihres hohen Fett­ge­halts macht sie die Muf­fins schwer und ölig.

Rezept aus: »Ele­ments of Bak­ing«, Foto: © Robin Trade LTD 2024

Zube­rei­tung

Die­se Erd­nuss­but­ter-Muf­fins bekom­men einen groß­zü­gi­gen Mar­me­la­den­wir­bel, damit sie wie das klas­si­sche Pau­sen­brot schme­cken. Sie sind völ­lig unkom­pli­ziert, und das Bes­te an ihnen ist die knusp­ri­ge, kara­mel­li­sier­te Hau­be. Damit sie beson­ders hübsch aus­se­hen, gibst Du auf jeden Muf­fin vor dem Backen einen Löf­fel Mar­me­la­de und Erd­nuss­but­ter und ver­rührst die Mischung dekorativ.

1 Den Rost auf die mitt­le­re Schie­ne des Back­ofens schie­ben und den Ofen auf 190 °C vor­hei­zen. Papier­förm­chen in die 12 Ver­tie­fun­gen einer Muf­fin­form set­zen.

2 In einer gro­ßen Schüs­sel die glu­ten­freie Mehl­mi­schung mit
Zucker, Back­pul­ver, Natron, Xan­than und Salz mischen.

3 In einer sepa­ra­ten Schüs­sel oder einem Becher die Erd­nuss­but­ter mit dem Öl glat­trüh­ren. Milch, Joghurt, Essig und Vanil­le hin­zu­fü­gen und gut verquirlen.

4 Die flüs­si­gen Zuta­ten zu den tro­cke­nen geben und mit einem Gum­mi­spa­tel oder Holz­löf­fel zu einem glat­ten, eher dicken Teig ohne Mehl­klümp­chen mischen.

5 Die Muf­fin­förm­chen jeweils zur Hälf­te mit dem Teig fül­len. Etwa 1 TL Mar­me­la­de dar­auf­ge­ben und mit einem Zahn­sto­cher, Spieß oder der Spit­ze eines schar­fen Mes­sers vor­sich­tig mit dem Teig verwirbeln.

6 Den Teig gleich­mä­ßig auf die Papier­förm­chen ver­tei­len und die­se
bis zum Rand füllen.

7 Die Erd­nuss­but­ter etwa 15–20 Sekun­den in der Mikro­wel­le erhit­zen, bis sie leicht flüs­sig wird (so lässt sie sich bes­ser mit dem Teig verwirbeln).

8 Etwa 1 TL Mar­me­la­de und 1/2 TL erwärm­te Erd­nuss­but­ter auf jeden Muf­fin geben und mit einem Zahn­sto­cher, Spieß. oder der Spit­ze eines schar­fen Mes­sers vor­sich­tig mit dem Teig ver­wir­beln. Die Mar­me­la­de dabei eher in der Mit­te hal­ten — am Rand kann sie beim Backen Bla­sen wer­fen und anbren­nen, sodass sich die
Muf­fins schwe­rer aus der Form lösen.

9 Etwa 20–22 Minu­ten backen, bis sie schön auf­ge­gan­gen sind, die Ober­sei­te gold­braun mit dunk­le­rem Rand ist und ein Zahn­sto­cher oder Kuchen­tes­ter sau­ber oder mit weni­gen feuch­ten Krü­meln
her­aus­kommt.

10 In der Form etwa 5–10 Minu­ten abküh­len las­sen, dann auf ein Kuchen­git­ter setzen.

11 Warm oder zim­mer­warm ser­vie­ren, nach Wunsch mit extra Erd­nuss­but­ter und Marmelade.

»The Ele­ments of Baking«

Backen ohne »X«

Ent­we­der geht es Euch sel­ber so, oder jeman­dem in Eurer Fami­lie oder Eurem Freun­des­kreis: Backen bit­te ohne X — und X kann Glu­ten sein, Milch oder Ei oder alle drei. Natür­lich gibt es jede Men­ge Rezep­te für die­se Fäl­le. Aber was ist mit Mamas beson­de­rem Mar­mor­ku­chen? Oder den fan­tas­ti­schen Zitro­nen­muf­fins, die die Freun­din immer macht? Wäre es nicht total schön, wenn man jedes Lieb­lings­re­zept an jedes Ernäh­rungs­be­dürf­nis anpas­sen könn­te und immer ein per­fek­tes Resul­tat erwar­ten dürf­te? The Ele­ments of Bak­ing lie­fert genau das: Wie der Titel schon sagt, zer­legt die bri­ti­sche Autorin Kata­ri­na Cer­melj Rezep­te in ihre Ele­men­te. Aus die­sen Ele­men­ten lei­tet sie Regeln ab, mit denen Ihr arbei­ten könnt, wenn Ihr ein oder meh­re­re »X« aus Rezep­ten ent­fer­nen möch­tet, ohne das Back­ergeb­nis zu gefähr­den. Das ist beein­dru­ckend, aller­dings: Man muss schon bereit sein, zu lesen und sich die — wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten! — Metho­den anzu­eig­nen, mit denen die Lieb­lings­re­zep­te schluss­end­lich erfolg­reich adap­tiert wer­den können.

Es geht aber auch ein­fa­cher: Die Fall­stu­di­en der ein­zel­nen Kapi­tel lie­fern näm­lich ins­ge­samt 150 fer­ti­ge Rezep­te — von vega­nen Tira­mi­su-Cup­ca­kes bis zur glu­ten­frei-vega­nen Zitro­nen-Bai­ser­tor­te. Wer der Autorin (»Ich bin Wis­sen­schafts­nerd!«) durch das gesam­te umfang­rei­che Mate­ri­al folgt, wird dank die­ses fast 500 Sei­ten star­ken Buchs nicht nur her­vor­ra­gend backen kön­nen, son­dern auch wis­sen, wie der Back­erfolg zustan­de kommt. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Buch mit Zeug zum Klassiker!

Kata­ri­na Cer­melj The Ele­ments of Bak­ing, 496 Sei­ten, Hard­co­ver, AT Ver­lag, 49,00 (D)

»Gut bei Hit­ze«
Cous­cous mit Zuc­chi­ni und Aprikosen 

Es gibt Men­schen, die behaup­ten, bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren gar kei­nen Appe­tit zu haben. Die Bio­­­boom-Redak­­ti­on gehört defi­ni­tiv nicht dazu. Wir wol­len auch bei über drei­ßig Grad was Lecke­res essen. Wozu wir tat­säch­lich kei­ne Lust haben: Stun­den­lang in der Küche zu schmoren.

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