BBM_112_Rezept1_Header

»Bal­last­stoff-Power«
Sand­wi­ches mit Pil­zen und Kimchi

»Dies ist eine wunderbar sättigende Mahlzeit: dicke Pilze, fast schwarz gebraten, mit ihrem dunklen Saft, auf getoastetem Sauerteigbrot mit gebratener roter Zwiebel und einem großzügigen Berg Kimchi (oder Sauerkraut).«

Sand­wi­ches mit Pil­zen und Kimchi

2 Por­tio­nen | 10 Pflan­zen | 8 g Bal­last­stof­fe → Fer­tig in 50 Minuten

Zuta­ten

  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Cham­pi­gnons mit gro­ßem, brei­tem Hut (Anm. d. Redak­ti­on: Hier oft als Rie­sen­cham­pi­gnons verkauft) 
  • 1 gro­ße oder 2 mitt­le­re rote Zwie­beln, in vier dicke Schei­ben geschnitten
  • 4 Schei­ben Voll­korn­sauer­teig­brot oder 2 Sau­er­teig­bröt­chen, aufgeschnitten
  • ca. 4 EL Eurer Lieb­lings-Kim­ch­isor­te oder schar­fes Sauerkraut
  • Meer­salz, schwar­zer Pfef­fer aus der Mühle

Rezept aus: »Bal­last­stoff-Power,«, Foto: © Emma Lee, AT Verlag

Zube­rei­tung

Der Back­ofen braucht nicht vor­ge­heizt zu wer­den, es sei denn, es ist ein kon­ven­tio­nel­ler Ofen, der sich nur lang­sam aufheizt.

Das Oli­ven­öl in eine Auf­lauf­form träu­feln und mit dem Pin­sel ver­tei­len. Die Pil­ze mit den Lamel­len nach unten hin­ein­le­gen, dann mit etwas Öl bestrei­chen. Die Zwie­bel­schei­ben in die Form legen und eben­falls ein­ölen. Gut mit Salz und Pfef­fer würzen.

Die Form in den kal­ten Ofen schie­ben und die Tem­pe­ra­tur auf 200 Grad bzw. 180 Grad Umluft ein­stel­len. 20 Minu­ten backen, bis die Pil­ze geschrumpft und dun­kel sind und die Zwie­bel weich gewor­den ist (in einem Ofen ohne Umluft kann das län­ger dauern). 

Die Form aus dem Ofen neh­men und alles mit einer Zan­ge wen­den. Noch­mals wür­zen und wei­te­re 15–20 Minu­ten in den Ofen schie­ben, bis alles schön weich und kara­mel­li­siert ist.

Inzwi­schen das Brot bezie­hungs­wei­se die Bröt­chen toasten.

Eine Schei­be Brot oder die unte­re Hälf­te eines Bröt­chens mit einem gan­zen Pilz bele­gen. Einen Löf­fel Kim­chi oder Sau­er­kraut dar­auf­ge­ben und eine oder zwei Zwie­bel­schei­ben hin­zu­fü­gen. Mit einem zwei­ten Pilz bede­cken, dann noch etwas Kim­chi oder Sau­er­kraut und eine wei­te­re Schicht Zwie­bel daraufgeben.

Mit dem rest­li­chen Brot, Pil­zen, Kim­chi oder Sau­er­kraut und Zwie­bel das zwei­te Sand­wich fer­tig­stel­len. Die Deckel andrü­cken und mit dem rest­li­chen Kim­chi oder Sau­er­kraut als Bei­la­ge servieren.

Bal­last­stoff­hel­den für jeden Tag

»Gemü­se ist die Lösung!«

Zwölf Gemü­se, hun­dert Rezep­te, eine Gemein­sam­keit: Im neu­en Buch des bri­ti­schen Food­jour­na­lis­ten und Restau­rant-Chefs Hugh Fear­nley-Whit­tingstall ste­hen Bal­last­stof­fe im Mit­tel­punkt. Denn die sind unver­zicht­bar für unse­re (Darm-)Gesundheit und die meis­ten von uns schaf­fen nicht die 30 Gramm täg­lich, die die Deut­sche Gesell­schaft für Ernäh­rung emp­fiehlt. Der bes­te Weg das zu ändern, ist gleich­zei­tig aus­ge­spro­chen genuss­voll, oder, wie der Autor fest­stellt, »Gemü­se ist die Lösung!« Erb­sen, Karot­ten, Pil­ze, Toma­ten, Kohl, Lauch und Co.: Die zwölf Gemü­se, die er als Stars für sein neu­es Buch aus­ge­sucht hat, sind nicht exo­tisch, son­dern pro­blem­los und oft sogar rela­tiv preis­wert erhält­lich. Das schafft bes­te Vor­aus­set­zun­gen dafür, sie auch wirk­lich in den All­tag zu integrieren.

Karot­ten­la­sa­gne, gerös­te­te Pil­ze mit Kim­chi-Sau­er­teig-Sand­wi­ches (s. Rezept-Tipp) oder rau­chi­ge Mais-Zuc­chi­ni-Sup­pe: Die Rezep­te punk­ten mit unver­ar­bei­te­ten Zuta­ten, hohem Nähr­stoff­ge­halt und maxi­ma­lem Geschmack. Wich­ti­gen Geschmacks­lie­fe­ran­ten wie Knob­lauch, Ing­wer, Miso, Hefe­flo­cken, Oli­ven, Chi­li und Co. ist ein eige­nes Kapi­tel gewid­met. Die Zube­rei­tung ist unkom­pli­ziert und so beschrie­ben, dass auch Men­schen mit weni­ger Erfah­rung in der Küche pri­ma klar­kom­men dürf­ten. Hugh ist übri­gens kein dog­ma­ti­scher Koch und so fin­den sich bei jedem Rezept auch Anre­gun­gen für Varia­tio­nen oder Ergänzungen.

Zwei Klei­nig­kei­ten haben uns beson­ders gefal­len: Für alle, die anstre­ben, 30 ver­schie­de­ne Pflan­zen pro Woche zu essen, ist die Anzahl der Pflan­zen pro Rezept ange­ge­ben (die Bal­last­stoff-Men­ge sowie­so). Und wäh­rend in den meis­ten Koch­bü­chern ange­ge­ben ist, wie die Rezep­te vegan abge­wan­delt wer­den kön­nen, ist es hier genau umge­kehrt und es gibt Ergän­zungs-Tipps für Omnivor:innen.

Hugh Fear­nley-Whit­tingstall, Bal­last­stoff-Power, 272 Sei­ten, gebun­den, at Ver­lag, 38,00 € (D)

»Gut bei Hit­ze«
Cous­cous mit Zuc­chi­ni und Aprikosen 

Es gibt Men­schen, die behaup­ten, bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren gar kei­nen Appe­tit zu haben. Die Bio­­­boom-Redak­­ti­on gehört defi­ni­tiv nicht dazu. Wir wol­len auch bei über drei­ßig Grad was Lecke­res essen. Wozu wir tat­säch­lich kei­ne Lust haben: Stun­den­lang in der Küche zu schmoren.

zum rezept› 
Bioboom 110 – Rezepttipp – Mujaddara — Linsen mit Reis & geschmorten Zwiebeln

»Natür­lich vegan«
Mujad­dara

»Das Geheim­nis einer schmack­haf­ten Mujad­dara steckt in den kara­mel­li­sier­ten Zwie­beln, die als Top­ping die­nen und die Mischung aus Reis und Lin­sen mit ihrem rei­chen Aro­ma ergän­zen«. In sei­nem Koch­buch »Natür­lich vegan« hat Juli­us Fied­ler eine sorg­sam aus­ge­wähl­te Kol­lek­ti­on tra­di­tio­nel­ler, vega­ner Rezep­te versammelt.

zum rezept› 
Cookie Consent mit Real Cookie Banner