Sandwiches mit Pilzen und Kimchi
2 Portionen | 10 Pflanzen | 8 g Ballaststoffe → Fertig in 50 Minuten
Zutaten
- 2 EL Olivenöl
- 4 Champignons mit großem, breitem Hut (Anm. d. Redaktion: Hier oft als Riesenchampignons verkauft)
- 1 große oder 2 mittlere rote Zwiebeln, in vier dicke Scheiben geschnitten
- 4 Scheiben Vollkornsauerteigbrot oder 2 Sauerteigbrötchen, aufgeschnitten
- ca. 4 EL Eurer Lieblings-Kimchisorte oder scharfes Sauerkraut
- Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Rezept aus: »Ballaststoff-Power,«, Foto: © Emma Lee, AT Verlag
Zubereitung
Der Backofen braucht nicht vorgeheizt zu werden, es sei denn, es ist ein konventioneller Ofen, der sich nur langsam aufheizt.
Das Olivenöl in eine Auflaufform träufeln und mit dem Pinsel verteilen. Die Pilze mit den Lamellen nach unten hineinlegen, dann mit etwas Öl bestreichen. Die Zwiebelscheiben in die Form legen und ebenfalls einölen. Gut mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Form in den kalten Ofen schieben und die Temperatur auf 200 Grad bzw. 180 Grad Umluft einstellen. 20 Minuten backen, bis die Pilze geschrumpft und dunkel sind und die Zwiebel weich geworden ist (in einem Ofen ohne Umluft kann das länger dauern).
Die Form aus dem Ofen nehmen und alles mit einer Zange wenden. Nochmals würzen und weitere 15–20 Minuten in den Ofen schieben, bis alles schön weich und karamellisiert ist.
Inzwischen das Brot beziehungsweise die Brötchen toasten.
Eine Scheibe Brot oder die untere Hälfte eines Brötchens mit einem ganzen Pilz belegen. Einen Löffel Kimchi oder Sauerkraut daraufgeben und eine oder zwei Zwiebelscheiben hinzufügen. Mit einem zweiten Pilz bedecken, dann noch etwas Kimchi oder Sauerkraut und eine weitere Schicht Zwiebel daraufgeben.
Mit dem restlichen Brot, Pilzen, Kimchi oder Sauerkraut und Zwiebel das zweite Sandwich fertigstellen. Die Deckel andrücken und mit dem restlichen Kimchi oder Sauerkraut als Beilage servieren.
Ballaststoffhelden für jeden Tag
»Gemüse ist die Lösung!«
Zwölf Gemüse, hundert Rezepte, eine Gemeinsamkeit: Im neuen Buch des britischen Foodjournalisten und Restaurant-Chefs Hugh Fearnley-Whittingstall stehen Ballaststoffe im Mittelpunkt. Denn die sind unverzichtbar für unsere (Darm-)Gesundheit und die meisten von uns schaffen nicht die 30 Gramm täglich, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Der beste Weg das zu ändern, ist gleichzeitig ausgesprochen genussvoll, oder, wie der Autor feststellt, »Gemüse ist die Lösung!« Erbsen, Karotten, Pilze, Tomaten, Kohl, Lauch und Co.: Die zwölf Gemüse, die er als Stars für sein neues Buch ausgesucht hat, sind nicht exotisch, sondern problemlos und oft sogar relativ preiswert erhältlich. Das schafft beste Voraussetzungen dafür, sie auch wirklich in den Alltag zu integrieren.
Karottenlasagne, geröstete Pilze mit Kimchi-Sauerteig-Sandwiches (s. Rezept-Tipp) oder rauchige Mais-Zucchini-Suppe: Die Rezepte punkten mit unverarbeiteten Zutaten, hohem Nährstoffgehalt und maximalem Geschmack. Wichtigen Geschmackslieferanten wie Knoblauch, Ingwer, Miso, Hefeflocken, Oliven, Chili und Co. ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Die Zubereitung ist unkompliziert und so beschrieben, dass auch Menschen mit weniger Erfahrung in der Küche prima klarkommen dürften. Hugh ist übrigens kein dogmatischer Koch und so finden sich bei jedem Rezept auch Anregungen für Variationen oder Ergänzungen.
Zwei Kleinigkeiten haben uns besonders gefallen: Für alle, die anstreben, 30 verschiedene Pflanzen pro Woche zu essen, ist die Anzahl der Pflanzen pro Rezept angegeben (die Ballaststoff-Menge sowieso). Und während in den meisten Kochbüchern angegeben ist, wie die Rezepte vegan abgewandelt werden können, ist es hier genau umgekehrt und es gibt Ergänzungs-Tipps für Omnivor:innen.
Hugh Fearnley-Whittingstall, Ballaststoff-Power, 272 Seiten, gebunden, at Verlag, 38,00 € (D)

»Gut bei Hitze«
Couscous mit Zucchini und Aprikosen
Es gibt Menschen, die behaupten, bei hochsommerlichen Temperaturen gar keinen Appetit zu haben. Die Bioboom-Redaktion gehört definitiv nicht dazu. Wir wollen auch bei über dreißig Grad was Leckeres essen. Wozu wir tatsächlich keine Lust haben: Stundenlang in der Küche zu schmoren.

»Meine grüne französische Bistro-Küche«
Grünes Spargelgratin
Anne-Kathrin Weber ist Food-Profi und wir haben hier schon etliche ihrer Kochbücher vorgestellt. Mit »Meine grüne französische Bistro-Küche« widmet sie sich nun einer Länderküche, die sie erklärtermaßen liebt und die sie seit ihrer Kindheit geprägt hat.

»Natürlich vegan«
Mujaddara
»Das Geheimnis einer schmackhaften Mujaddara steckt in den karamellisierten Zwiebeln, die als Topping dienen und die Mischung aus Reis und Linsen mit ihrem reichen Aroma ergänzen«. In seinem Kochbuch »Natürlich vegan« hat Julius Fiedler eine sorgsam ausgewählte Kollektion traditioneller, veganer Rezepte versammelt.