Couscous mit Zucchini und Aprikosen
2 Portionen
Zutaten
200 g Vollkorn-Couscous
- ½ TL feines Salz
- 1 EL Olivenöl nativ extra
Zucchini-Aprikosen-Gemüse
- ca. 300 g möglichst kleine, feste Zucchini,
gern bunt - 2 EL Olivenöl nativ extra
- 1 Zweig Rosmarin
- feines Salz
- 200–250 g reife, aber noch feste Aprikosen
- 1 kleine weiße Zwiebel à 60–70 g
- ½ Bund Petersilie
- ½ Bund Basilikum
- 2 EL geröstete Haselnüsse
Dressing
- 1–2 TL frisch gepresster Zitronensaft (von 1/2 Zitrone)
- 1–2 TL Rotweinessig
- ½ TL Ceylon–Zimtpulver
- evtl. Msp. Pimentpulver
- ¼ TL Chilipulver
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 2–3 EL Olivenöl nativ extra
Rezept aus: »Gut bei HItze«, Foto: Vanessa Maast © Brandstätter Verlag
Zubereitung
1 Für den Couscous 200 ml Wasser mit Salz und Olivenöl aufkochen. Couscous einrieseln lassen, umrühren, zudecken und bei ausgeschalteter Platte 5 Minuten quellen lassen. Mit einer grobzinkigen Gabel auflockern. Zugedeckt beiseite stellen.
2 Für das Zucchini-Aprikosen-Gemüse Zucchini waschen, schräg in 1 cm große Stücke schneiden. In einer schweren Pfanne (am besten gut eingebranntes Gusseisen) Olivenöl erhitzen, gewaschenen, abgetupften Rosmarinzweig und Zucchini dazugeben, gleich etwas salzen und durchschwenken. Zucchini bei hoher Hitze 5–7 Minuten braun, aber nicht zu weich braten. Dabei nicht zu oft wenden, die Stücke sollen intakt bleiben.
3 In eine flache Schüssel füllen, Rosmarin entfernen (die Nadeln abknabbern, sie sind schön knusprig – oder zur Seite stellen und am Schluss über den Couscous streuen).
4 Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen, in schmale Spalten schneiden. Zwiebel schälen, längs halbieren, klein würfeln. Kräuter waschen, trocken tupfen, abzupfen, große Blätter in Streifen schneiden. Haselnüsse halbieren oder grob hacken. Alles zu den Zucchini geben.
5 Für das Dressing Zitronensaft, Essig, Gewürze und ca. ½ TL feines Salz gut verrühren, Olivenöl einrühren. Das Dressing soll saftig-säuerlich und gut salzig sein. Dressing über das Gemüse geben, vorsichtig mischen. Entweder (wie auf dem Foto) Couscous auf einer Platte anrichten und das Gemüse obenauf oder Couscous gleich daruntermischen. Schaut nicht so hübsch aus, schmeckt aber fast noch besser. Gleich essen!
VARIANTE Gegarte und evtl. zusätzlich geröstete Kichererbsen untermischen. Gebratenen Halloumi oder anderen Bratkäse oder Feta oder nicht zu weichen Ziegen- oder Schaffrischkäse darüber verteilen. Couscous mit Butter statt Öl zubereiten. Grüne Minze oder Dill statt Basilikum verwenden, Mandeln oder Pistazien statt Haselnüssen, Pfirsiche oder Nektarinen statt Aprikosen. 1 sehr fein gewürfelte rohe Peperoni dazugeben. Eingelegte Zwiebeln statt weiße Zwiebel verwenden.
Gut Bei Hitze
Was an heißen Tagen schmeckt
Es gibt Menschen, die behaupten, bei hochsommerlichen Temperaturen gar keinen Appetit zu haben. Die Bioboom-Redaktion gehört definitiv nicht dazu. Wir wollen auch bei über dreißig Grad was Leckeres essen. Wozu wir tatsächlich keine Lust haben: Stundenlang in der Küche zu schmoren. Deshalb haben wir uns über Katharina Seisers neues Kochbuch »Gut bei Hitze« gefreut. Es verheißt erfrischend einfache Rezepte«, die die Autorin bereits seit 2013 unter dem Hashtag #gutbeihitze sammelt. Wenn es heiß ist, schmeckt zum Beispiel alles besonders gut, was saftig, knackig, salzig oder säuerlich ist: Karkade, ein selbstgemachter Hibiskustee, eine Gurkenkaltschale mit Johannisbeeren und Dill, aber auch ein schneller Quattro-Formaggi-Toast oder ein kühler Grießpudding mit säuerlichem Kompott.
Da die Zubereitung bewusst unkompliziert gehalten ist, kommt es entscheidend auf die Zutaten an. »Für viele Rezepte ist wichtig, was du einkaufst, gar nicht so sehr, wie gut du kochen kannst«, sagt Katharina Seiser und empfiehlt explizit, möglichst Bio einzukaufen. Viele Rezepte, wie zum Beispiel Melone mit Schinken oder Griechischer Salat sind nicht wirklich neu, sondern eher als Erinnerung zu verstehen, andere, wie zum Beispiel das Chioggia-Carpacchio mit Brombeeren, überraschen mit ausgefallenen Kombinationen. Die Rezepte sind überwiegen vegetarisch/vegan, einige auch mit Fisch oder Fleisch. Viele der nicht-veganen Rezepte sind veganisierbar. Der Sommer kann kommen!
Katharina Seiser, Gut bei Hitze –
erfrischend einfache Rezepte, 192 Seiten, Hardcover, Brandstätter Verlag, 32,00 € (D)

»Meine grüne französische Bistro-Küche«
Grünes Spargelgratin
Anne-Kathrin Weber ist Food-Profi und wir haben hier schon etliche ihrer Kochbücher vorgestellt. Mit »Meine grüne französische Bistro-Küche« widmet sie sich nun einer Länderküche, die sie erklärtermaßen liebt und die sie seit ihrer Kindheit geprägt hat.

»Natürlich vegan«
Mujaddara
»Das Geheimnis einer schmackhaften Mujaddara steckt in den karamellisierten Zwiebeln, die als Topping dienen und die Mischung aus Reis und Linsen mit ihrem reichen Aroma ergänzen«. In seinem Kochbuch »Natürlich vegan« hat Julius Fiedler eine sorgsam ausgewählte Kollektion traditioneller, veganer Rezepte versammelt.

»Grünes Smørrebrød«
Falscher Lachs mit süßer Senfsauce
Smørrebrød — das sind nicht einfach nur belegte Brote, das ist fester Bestandteil dänischer Alltagskultur, steht für Geselligkeit, Heimatgefühl und Genuss. Dass sich diese schöne Tradition kreativ, modern und rein pflanzlich umsetzen lässt, zeigt die dänische Kochbuchautorin Kirsten Skaarup in ihrem neuen Buch »Grünes Smørrebrød«.