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»Mei­ne grü­ne fran­zö­si­sche Bis­tro-Küche«
Grü­nes Spargelgratin

Anne-Kathrin Weber ist Food-Profi und wir haben hier schon etliche ihrer Kochbücher vorgestellt. Mit »Meine grüne französische Bistro-Küche« widmet sie sich nun einer Länderküche, die sie erklärtermaßen liebt und die sie seit ihrer Kindheit geprägt hat.

Grü­nes Spargelgratin

2 Por­tio­nen

Zuta­ten für 4 Personen

  • 1 Kilo­gramm Grü­ner Spargel
  • 200 Gramm Crè­me fraîche
  • 1 Ei
  • 100 Gramm Berg­kä­se (zum Bei­spiel Comté)
  • 1 Tee­löf­fel abge­rie­be­ne Scha­le einer
    unbe­han­del­ten Zitrone
  • 4 Ess­löf­fel Sem­mel­brö­sel oder Panko
  • 2 Ess­löf­fel Olivenöl
  • 1 Ess­löf­fel Bohnenkrautblättchen
  • Schwar­zer Pfef­fer aus der Mühle
  • Frisch gerie­be­ne Muskatnuss
  • Meer­salz

Rezept aus: »Mei­ne grü­ne fran­zö­si­sche Bis­tro-Küche«, Foto: Wolf­gang Schardt © at Verlag

Zube­rei­tung

Den Back­ofen auf 200 Grad Ober-/Un­ter­hit­ze oder 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Enden des Spar­gels abschnei­den, die Stan­gen nur, wenn es not­wen­dig ist, im unte­ren Drit­tel dünn schä­len. In kochen­dem Salz­was­ser je nach Dicke der Stan­gen 2–3 Minu­ten blan­chie­ren, her­aus­neh­men, gut abtrop­fen las­sen und in eine Auf­lauf­form legen.


Crè­me fraîche, Ei, Zitro­nen­scha­le, etwas Meer­salz, Pfef­fer und Mus­kat­nuss ver­rüh­ren. Über den Spar­gel gie­ßen. Das Gra­tin im vor­ge­heiz­ten Ofen 10 Minu­ten garen.

Wäh­rend­des­sen den Käse fein rei­ben, mit den Brö­seln, Oli­ven­öl und etwas Pfef­fer mischen. Auf das Gra­tin streu­en und wei­te­re etwa 10 Minu­ten gold­braun backen. 

Her­aus­neh­men und mit Boh­nen­kraut­blätt­chen bestreuen.

Anne-Kath­rins Tipps: »Damit der Spar­gel im Ofen schön saf­tig bleibt, blan­chie­re ich die Stan­gen davor kurz in kochen­dem Was­ser. Möch­test du das Gra­tin mit wei­ßem Spar­gel zube­rei­ten, dann soll­test du die Stan­gen vor dem Über­ba­cken 6–8 Minu­ten düns­ten oder blan­chie­ren. Anstel­le der Sem­mel- oder Pank­o­brö­sel kannst du auch alt­ba­cke­nes Weiß­brot ver­wen­den – ein­fach grob reiben.«

Tipp der Bio­boom-Redak­ti­on: Mit Crè­me Fraîche- und Käse-Alter­na­ti­ven lässt sich das Rezept auch vegan zubereiten!

Grü­nes Smørrebrød

Pflan­zen-Brot­zeit mit Hygge-Faktor

Smør­re­brød — das sind nicht ein­fach nur beleg­te Bro­te, das ist fes­ter Bestand­teil däni­scher All­tags­kul­tur, steht für Gesel­lig­keit, Hei­mat­ge­fühl und Genuss. Dass sich die­se schö­ne Tra­di­ti­on krea­tiv, modern und rein pflanz­lich umset­zen lässt, zeigt die däni­sche Koch­buch­au­to­rin Kirs­ten Ska­a­rup in ihrem neu­en Buch »Grü­nes Smør­re­brød«. Dort prä­sen­tiert sie eine Fül­le von vega­nen Ideen und Rezep­ten für vega­ne Brot­zei­ten: Vom »fal­schem Hering« aus Auber­gi­ne oder Aus­tern­seit­lin­gen über pikan­te Auf­stri­che und Remou­la­den bis hin zu kunst­voll ange­rich­te­ten Schnitt­chen mit Gemü­se, Nüs­sen, Spros­sen und Kräu­tern. Die Rezep­te dürf­ten allen Spaß machen, die nor­di­sche Küche und Hyg­ge-Gefühl lie­ben. Weil das Auge bekannt­lich mit­isst, sind nicht nur die Rezept­fo­tos aus­ge­spro­chen ästhe­tisch. Mit Kirs­tens Tipps zum Anrich­ten und Deko­rie­ren soll­te das zu Hau­se genau­so ästhe­tisch klap­pen. Zwei Berei­che des Buches haben der Bio­boom-Redak­ti­on beson­ders gefal­len: Da wären zuerst mal die »Fal­schen Fische«, denn vie­le pflanz­lich leben­de Men­schen ver­mis­sen Fisch tat­säch­lich am meis­ten. Begeis­tert sind wir vor allem auch von dem Rezept-Teil am Schluss, der ver­rät, wie man die vie­len klei­nen kuli­na­ri­schen i‑Tüpfelchen sel­ber macht, die wir oft mit Pro­fi-Küchen ver­bin­den: zum Bei­spiel für pflanz­li­che Mayo, Bal­sa­mi­co-Reduk­ti­on (in der dann wie­der­um Wal­nüs­se gerös­tet wer­den kön­nen), selbst­ge­mach­te Gemü­se­chips, Cashew‑, Avo­ca­do- und sons­ti­ge Cremes und mari­nier­te Gemü­se — Klei­nig­kei­ten, die oft schnell gemacht sind und weit über die Rezep­te die­ses Buches zum Ein­satz kom­men können.

Anne-Kath­rin Weber, Mei­ne grü­ne fran­zö­si­sche Bis­tro-Küche, 220 Sei­ten, gebun­den, at Ver­lag, 36,00 € (D)

 

»Gut bei Hit­ze«
Cous­cous mit Zuc­chi­ni und Aprikosen 

Es gibt Men­schen, die behaup­ten, bei hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren gar kei­nen Appe­tit zu haben. Die Bio­­­boom-Redak­­ti­on gehört defi­ni­tiv nicht dazu. Wir wol­len auch bei über drei­ßig Grad was Lecke­res essen. Wozu wir tat­säch­lich kei­ne Lust haben: Stun­den­lang in der Küche zu schmoren.

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