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»Kalí Órexi!«
Tig­a­ni­tes

Mit ihrem Kochbuch »Kalí Órexi« laden Kon Karapanagiotidis und seine Mutter Sia in die vegetarisch-vegane Familienküche Griechenlands ein – mit über 100 Rezepten, die zeigen: Die griechische Küche kann auch ganz ohne Fleisch. Gemüse, Hülsenfrüchte und Kräuter spielen die Hauptrolle. Viele Gerichte sind vegan oder lassen sich einfach abwandeln.

Tig­a­ni­tes – grie­chi­sche Pfannkuchen

»Der sal­zi­ge Feta und der süße Honig bil­den einen wun­der­ba­ren Kontrast.«

Zuta­ten

für 4 Personen

  • 2 ½ TL Trockenhefe
  • 1 TL wei­ßer oder brau­ner Zucker
  • 1 kg grie­chi­sches Fari­na-Mehl (aus dem grie­chi­schen Fein­kost­la­den) oder Wei­zen­mehl, plus mehr zum Arbeiten
  • 2 TL Salz
  • 2 EL nati­ves Oli­ven­öl extra, plus mehr zum Einfetten
  • 250 g grie­chi­scher Feta, zerkrümelt
  • 2 Bio-Eier, verquirlt
  • 125 ml Rapsöl
  • 200 g Honig (nach Belie­ben auch mehr)

 

  • Für eine vega­ne Ver­si­on vega­nen Feta ver­wen­den und den Honig durch Ahorn-­ oder Dat­tel­si­rup ersetzen.
  • Für eine glu­ten­freie Ver­si­on glu­ten­frei­es Mehl verwenden.

Rezept aus: Kalí Órexi!, Rezept­fo­to © Sarah Pannell/ars vivendi

Zube­rei­tung

In einer gro­ßen Schüs­sel 750 ml lau­war­mes Was­ser mit Hefe sowie Zucker ver­rüh­ren und die Mischung 15 Minu­ten ruhen las­sen. Nach und nach das Mehl hin­ein­sie­ben, Salz und Oli­ven­öl hin­zu­fü­gen und alles mit den Hän­den zu einem Teig ver­ar­bei­ten. Den Teig zu einer Kugel for­men und 5–7 Minu­ten auf einer leicht bemehl­ten Arbeits­flä­che kne­ten, bis er weich und elas­tisch ist (den Teig nicht zu sehr kne­ten, sonst wird er trocken).

 

  • Dann den Teig in eine groß­zü­gig mit Öl ein­ge­fet­te­te Schüs­sel legen, mit Frisch­hal­te­fo­lie abde­cken und min­des­tens 2 Stun­den an einem war­men Ort gehen lassen.
  • Sobald er sein Volu­men ver­dop­pelt hat, den Teig noch ein­mal auf einer leicht bemehl­ten Arbeits­flä­che vor­sich­tig durch­kne­ten. Danach klei­ne Kugeln (à 140–150 g) dar­aus formen.
  • Die Teig­lin­ge zu klei­nen Krei­sen aus­rol­len und bis zur Wei­ter­ver­ar­bei­tung mit einem feuch­ten Geschirr­tuch abde­cken, damit sie nicht austrocknen.
  • Jede Teig­schei­be mit etwas Feta bestreu­en und mit dem ver­quirl­ten Ei bestrei­chen. Die Sei­ten wie beim Ver­pa­cken eines Geschenks zur Mit­te ein­schla­gen und den Teig danach ganz sanft kreis­för­mig ausrollen.
  • Die Krei­se jeweils sechs Mal mit einer Gabel ein­ste­chen (dadurch wird gewähr­leis­tet, dass der Feta und die Eier beim Backen rich­tig gar wer­den). 60 ml Raps­öl in einer gro­ßen Pfan­ne erhit­zen und die Tig­a­ni­tes portions­ wei­se auf jeder Sei­te 2–3 Minu­ten gold­braun backen. Nach jeder Por­ti­on erneut 60 ml Öl in die Pfan­ne gie­ßen. Den­ken Sie dar­an, dass die Pfan­ne mit der Zeit immer hei­ßer wird und sich die Back­zeit dadurch ver­kürzt. Behal­ten Sie die Pfan­ne also immer im Auge, damit Ihre Pfann­ku­chen nicht ver­bren­nen. Die Tig­a­ni­tes vor dem Ser­vie­ren mit Honig beträufeln.
Die pflanz­li­che Sei­te der grie­chi­schen Küche

Kalí Órexi!

→ Wenn Ihr vegan oder vege­ta­risch lebt, dann ist »Der Grie­che« wahr­schein­lich nicht Eure ers­te Adres­se, wenn es um die Außer-Haus-Ver­pfle­gung geht. Dabei ist die grie­chi­sche Küche von Haus aus gar nicht fleisch­las­tig. Nicht Giros und Sou­v­la­ki, son­dern Gemü­se, Hül­sen­früch­te und Co. spie­len in ihr tra­di­tio­nell die Hauptrolle.

 

Und genau die­se authen­ti­sche grie­chi­sche Küche lässt sich dank »Kalí Órexi« – was übri­gens »Guten Appe­tit« heißt – nun zu Hau­se nach­ko­chen und ent­de­cken. In über 100 Rezep­ten laden Kon und Sia Kara­pa­nagio­ti­dis in ihre Fami­li­en­kü­che ein: Pas­tit­sio, ein def­ti­ger Nudel­auf­lauf, die erfri­schen­de Zitro­nen­sup­pe Avgo­le­mo­no oder süße Honigbällchen …

 

Wenn ein Rezept »nur« vege­ta­risch oder nicht glu­ten­frei ist, fin­det Ihr Vor­schlä­ge, wie es vegan und glu­ten­frei abge­wan­delt wer­den kann. Apro­pos abwan­deln: Gut gefal­len hat uns auch das Kapi­tel »Die Kunst, mit dem zu kochen, was man zur Ver­fü­gung hat«, das Euch zeigt, wie Ihr grie­chi­sches Flair mit dem, was Ihr da habt oder beson­ders mögt, kre­ieren könnt.

 

Kalí Órexi ist außer­dem ein sehr per­sön­li­ches Koch­buch: Kon Kara­pa­nagio­ti­dis, haupt­be­ruf­lich Anwalt für Men­schen­rech­te in Aus­tra­li­en, schrieb die­ses Buch zusam­men mit sei­ner Mut­ter Sia, um sich selbst sei­nen grie­chi­schen Wur­zeln zu nähern – und um Fami­li­en­re­zep­te und ‑erin­ne­run­gen zu bewahren.

Kon & Sia Kara­pa­nagio­ti­dis — Kalí Órexi, Grie­chi­sche Fami­li­en­re­zep­te – vege­ta­risch und vegan, 304 Sei­ten, Hard­co­ver, ars viven­di, 32,00 € (D)

»30 Pflan­zen pro Woche«
Lauch‑, Rote-Rüben- und Spinataufstrich 

Der »30-Pflan­­zen-Trend« for­dert Euch her­aus, jede Woche min­des­tens 30 ver­schie­de­ne pflanz­li­che Lebens­mit­tel zu essen. Klingt schwie­rig? Zum Glück zäh­len hier nicht nur Gemü­se und Obst, son­dern auch Kräu­ter, Nüs­se, Samen und Getrei­de, ja sogar Gewür­ze wie Chi­li, Kaf­fee und schwar­zer Tee oder dunk­le Scho­ko­la­de. War­um das Ganze?

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Bioboom Ausgabe 105 – Rezept- und Buchtipp – Kichererbsen-Maronen-Suppe aus Veganissimo

»Vega­nis­si­mo«
Kicher­er­b­­sen-Maro­­nen-Sup­­pe

Für vegan leben­de Men­schen ist es deut­lich schwie­ri­ger, die authen­ti­sche ita­lie­ni­sche Küche zu genie­ßen. Und das, obwohl fri­sches Gemü­se, Oli­ven­öl und Pas­ta dort doch eigent­lich Hauptrollen
spie­len. »Vega­nis­si­mo — Das vega­ne Ita­­li­en-Koch­­buch« von Maria Pan­zer und Estel­la Schwei­zer schafft Abhil­fe: Die bei­den Autorin­nen haben über 80 Rezep­te in rein pflanz­li­che Vari­an­ten adaptiert.

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