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Bioboom Ausgabe 103 Aktuelles — Earth Day 2024

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Earth Day 2024
Beim Geld hört der Kli­ma­schutz auf?

Knapp zwei von drei Bun­des­bür­gern (63%) den­ken, dass bereits klei­ne Ver­hal­tens­än­de­run­gen jedes Ein­zel­nen einen gro­ßen Unter­schied im Kampf gegen den Kli­ma­wan­del machen kön­nen. Jeder zwei­te (50%) ist der Über­zeu­gung, zukünf­ti­ge Genera­tio­nen im Stich zu las­sen, wenn er jetzt nicht han­delt. Sobald es ans Geld geht, stößt das Enga­ge­ment der Deut­schen für den Kli­ma­schutz jedoch an Gren­zen — so das Ergeb­nis der Stu­die »Earth Day 2024, Public Opi­ni­on on Cli­ma­te Chan­ge« des Mei­nungs­for­schungs­un­ter­neh­mens Ipsos Glo­bal Advi­sor, die zum Earth Day am 22. April ver­öf­fent­licht wur­de. Nur jede:r Fünf­te (21%) wäre zum Bei­spiel bereit, mehr Steu­ern zu zah­len, um den Kli­ma­wan­del abzu­wen­den; eine knap­pe Mehr­heit von 54% lehnt die­sen Vor­schlag ab.

 

Wenn es um die Ener­gie­wen­de geht, sehen die Deut­schen zwar durch­aus die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf Natur (55%), Luft­qua­li­tät (54%) und Kli­ma­schutz (48%); ande­rer­seits befürch­tet fast jede:r zwei­te Befrag­te (47%) nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Lebens­hal­tungs­kos­ten. Die Poli­tik könn­te Men­schen moti­vie­ren, sich für den Kli­ma­schutz ein­zu­set­zen — zum Bei­spiel durch Steu­er­sen­kun­gen, um umwelt­freund­li­che­re Waren und Dienst­leis­tun­gen kau­fen zu kön­nen, oder auch durch umfas­sen­de und leicht zugäng­li­che Infor­ma­tio­nen dazu, was Bürger:innen selbst tun können.

 

→ ipsos.de

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