Das Entwicklungsministerium soll 2027 die Mittel um 5,8 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro kürzen — die sechste Kürzung in Folge seit 2021. Rund 100.000 Menschen haben vor diesem Hintergrund die Bündnispetition »Solidarität nicht kaputtsparen — Gemeinsam für Frauenrechte!« unterzeichnet und in Berlin im Vorfeld der Haushaltsverhandlungen an die Fraktionsspitzen der Regierungskoalition überreicht.
Frauen und Mädchen werden von Krisen besonders hart getroffen. Und wenn weniger Geld für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung steht, dann gefährdet das Programme, die Frauen und Mädchen stärken: Gesundheitsstationen für sichere Schwangerschaften und Geburten, Schulprogramme für Mädchen und Anlaufstellen, die Frauen Schutz vor Gewalt geben. Während die Petition bereits übergeben wurde, ist es aber noch nicht zu spät für Engagement. Unter dem Motto »Dieser Haushalt kostet leben« bietet Oxfam auf der Website die Möglichkeit, dem/der eigenen Abgeordneten eine Protestmail zu schicken.