Das Magazin für
Kopf und Bauch

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»Das Kleckern beim Esser gehört dazu – ein Hit für die ganze Familie«

Slop­py Joes mit schwar­zen Bohnen

Der »Schlampige Joe« ist ein beliebtes amerikanisches Rezept. »Schlampig« ist er vermutlich deswegen, weil statt eines Burgers eine köstliche, aber kleckerträchtige Soße zum Einsatz kommt.
Sloppy Joe

SLOP­PY JOES MIT SCHWAR­ZEN BOHNEN

Zuta­ten für 4 Per­so­nen | Zube­rei­tungs­zeit 30 Minuten

Zuta­ten

1 EL Son­nen­blu­men­öl
2 rote Papri­ka­scho­ten, fein gewürfelt
6 Frühlingszwiebeln, grob gehackt
2 TL Roh­rohr­zu­cker
2 TL geräu­cher­tes Papri­ka­pul­ver
1 Pri­se gemah­le­ner Zimt
800 g schwar­ze Boh­nen (aus der Dose), gut abgespült und abge­tropft
4 EL Toma­ten­mark
4 EL BBQ-Sau­ce (vegan)
4 Ham­bur­ger­bröt­chen, hori­zon­tal hal­biert
1 gute Pri­se geräu­cher­tes Meer­salz
1 Avo­ca­do, geschält, ent­kernt und in Schei­ben geschnit­ten
1 klei­nes Bund Rucola

Zube­rei­tung

• Das Öl in einer Pfan­ne erhit­zen, Papri­ka­scho­ten und Frühlingszwiebeln zuge­ben und bei mitt­le­rer bis hoher Hit­ze 2–3 Minu­ten bra­ten, bis die Papri­ka all­mäh­lich weich wer­den. Zucker, Papri­ka­pul­ver und Zimt einrühren und das Gemüse eine wei­te­re Minu­te braten.

 

• Schwar­ze Boh­nen, Toma­ten­mark und BBQ-Sau­ce zufügen und 10 Minu­ten köcheln las­sen. Dabei häu­fig umrühren, damit nichts anhaftet.

 

• In der Zwi­schen­zeit die Ham­bur­ger­bröt­chen leicht gril­len oder toasten.

 

• Die Boh­nen­mi­schung mit Meer­salz abschme­cken und auf den Ham­bur­ger­hälf­ten ver­tei­len. Mit Avo­ca­do­schei­ben und Ruco­la bele­gen und sofort servieren.

Soul­food statt Lieferservice

Nach einem stres­si­gen Tag ist die Ver­su­chung groß, ein­fach schnell was zu fut­tern zu bestel­len. Füße hoch, Essen kommt. Und nach einem rich­tig hef­ti­gen Tag ist das auch völ­lig okay, fin­den wir. Aber manch­mal haben wir ein­fach Lust auf Take-Out Klas­si­ker und, wenn wir ehr­lich sind, durch­aus noch die Ener­gie, ein hal­bes Stündchen in der Küche zu ste­hen. Und hier kommt Katy Bes­kows Koch­buch Vegan Express ins Spiel: Sie zeigt, wie sich belieb­te Lie­fer­dienst-Klas­si­ker wie Bur­ger, asia­ti­sche Nudeln, gebra­te­ner Reis, Cur­ries und Köf­te, ein­fach, gesund und zu 100Prozent vegan zu Hau­se nach­ko­chen lassen.

 

Für das Sel­ber­ko­chen spricht eini­ges: Take-Out Menüs ver­ur­sa­chen Ber­ge von Verpackungsmüll (auch wenn es mitt­ler­wei­le hie und da ers­te Mehr­weg­lö­sun­gen gibt). Die Aus­wahl an vega­nen Gerich­ten ist auf den meis­ten Bring­dienst-Kar­ten doch eher spär­lich und in den Gerich­ten steckt oft viel zu viel Salz, Fett und Zucker. Also ran: Hier fin­det Ihr jede Men­ge lecke­re Rezep­te, von denen sich vie­le tat­säch­lich in 15 bis 30 Minu­ten zube­rei­ten las­sen (dass ein Auf­lauf län­ger dau­ert, weil er im Ofen backen muss, ver­steht sich von selbst, aber wäh­rend­des­sen kann man ja gemütlich auf dem Sofa sit­zen). Ob für das schnel­le Abend­essen oder ein spon­ta­nes Essen mit Freun­den –hier fin­det Ihr über 70 Rezep­te aus der ame­ri­ka­ni­schen, indi­schen, chi­ne­si­schen, medi­ter­ra­nen und fern­öst­li­chen Küche. Man muss übrigens kei­nes­falls vegan leben, damit man beim Blät­tern direkt Appe­tit bekommt. Und: Die Rezep­te sind so auf­ge­baut und gut erklärt, dass auch Koch-Anfänger:innen pro­blem­los klar kom­men sollten.

Katy Bes­kow –

»Vegan Express – Ein­fa­che Soul­food-Rezep­te«, 160 Sei­ten, Hard­co­ver, ars viven­di Ver­lag, 20,00 € (D)