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Handeln gegen den Klimawandel

Alles bes­ser als Nichtstun

Die Sommer in Deutschland werden heißer und trockener, »Jahrhundertfluten« und Rekord-Stürme sind nichts Besonderes mehr. Meteorologen vermelden Monat für Monat, dass es auf der gesamten Erde wärmer wird. Der menschengemachte Klimawandel, zutreffender als Klimakrise zu bezeichnen, ist kein abstraktes Phänomen mehr, sondern längst im Gange.
Handeln gegen den Klimawandel Titelbild
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Müssen wir Ver­brau­cher ange­sichts des­sen unser Leben und unse­ren All­tag ver­än­dern? Oder muss die Poli­tik aktiv wer­den? Bei­des, fin­det Autorin Bir­git Schu­ma­cher. Haupt­sa­che, es pas­siert überhaupt etwas. Denn viel Zeit haben wir nicht mehr.

 

Es ist schon para­dox: Seit Jahr­zehn­ten wis­sen wir, dass sich das Kli­ma dra­ma­tisch ver­än­dern wird, wenn wir wei­ter so leben und wirt­schaf­ten wie bis­her. Gleich­zei­tig wis­sen wir, wie wir den Aus­stoß von Treib­haus­ga­sen wirk­sam redu­zie­ren könn­ten. Pas­siert ist aber bis­lang viel zu wenig. Die von Schülerinnen und Schülern ange­sto­ße­nen Fri­days for Future-Pro­tes­te haben die­se Tat­sa­che glei­cher­ma­ßen laut­stark und fun­diert auf die Tages­ord­nung gesetzt – in der Poli­tik und in Fami­li­en, Gemein­schaf­ten und Unternehmen.

 

Ein Fünf­tel der euro­päi­schen Treib­haus­gas­emis­sio­nen aus Deutschland

 

Ins­ge­samt ist allein Deutsch­land mit sei­nem Aus­stoß von über 906 Mil­lio­nen Ton­nen Treib­haus­ga­sen ver­ant­wort­lich für ein gutes Fünftel der gesam­ten Emis­sio­nen der Euro­päi­schen Uni­on. Umge­rech­net pro­du­ziert jeder Deut­sche jähr­lich über elf Ton­nen des kli­ma­schäd­li­chen Treib­haus­ga­ses CO2. Damit lie­gen wir deut­lich über dem euro­päi­schen Durch­schnitt von 8,4 Ton­nen. 13 der 28 EU-Län­der schaf­fen es sogar, unter 8 Ton­nen pro Kopf zu blei­ben, zeigt die Sta­tis­tik der Euro­päi­schen Umwelt­agen­tur für 2017.

 

Koh­le und Fleisch

 

Dr. Micha­el Bil­harz vom Umwelt­bun­des­amt weiß, war­um Deutsch­land zu den gro­ßen Emit­ten­ten gehört: »Unser gan­zer Kon­sum ist sehr stark auf der Ver­bren­nung von Koh­le, Öl und Erd­gas aus­ge­rich­tet. Aber auch unser Fleisch­kon­sum und die damit verknüpften Methan­emis­sio­nen sind überdurchschnittlich hoch.« Aber nur wenn wir bis spä­tes­tens 2050 auf einen Pro-Kopf-Aus­stoß von unter einer Ton­ne CO2 pro Kopf kom­men, kann das von der welt­wei­ten Staa­ten­ge­mein­schaft 2015 in Paris ver­ein­bar­te Ziel erreicht wer­den, die glo­ba­le Erwär­mung auf unter zwei Grad gegenüber vor­in­dus­tri­el­lem Niveau zu hal­ten, betont der Exper­te. Der Welt­kli­ma­rat IPCC meint sogar, dass es maxi­mal 1,5 Grad sein dürften, um die Risi­ken für Mensch und Pla­net eini­ger­ma­ßen einzugrenzen.

 

Kon­zen­tra­ti­on auf die »Big Points«

 

Kön­nen wir als Pri­vat­per­so­nen und Ver­brau­cher ange­sichts der überwältigenden glo­ba­len Ver­än­de­rung überhaupt etwas aus­rich­ten? Und wenn ja, was kön­nen wir tun, damit nicht im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes »nach uns die Sint­flut« kommt? Was sind die wich­tigs­ten Stell­schrau­ben im per­sön­li­chen Bereich? Exper­te Bil­harz rät, sich auf die ›Big Points‹ zu kon­zen­trie­ren, also auf die Maß­nah­men, die beson­ders viel CO2 ein­spa­ren. Sei­ne Vor­schlä­ge: zu einem Öko­strom-Anbie­ter wech­seln, für Kurz­stre­cken das Fahr­rad oder Bus und Bahn neh­men, das Haus gut däm­men bzw. spar­sa­mer heizen.

 

Und vor allem: sel­te­ner ins Flug­zeug stei­gen. Der Inter­na­tio­nal Coun­cil on Clean Trans­por­ta­ti­on hat unter­sucht, für wel­che Men­ge Koh­len­di­oxid die kom­mer­zi­el­le Luft­fahrt 2018 welt­weit ver­ant­wort­lich ist und kam auf 918 Mil­lio­nen Ton­nen – das meis­te stamm­te von Pas­sa­gier­ma­schi­nen, und zwar zu je einem Drit­tel von Kurz‑, Mit­tel- und Langstreckenflügen. Kri­tisch zu betrach­ten sind vor allem Inlandsflüge: Durch den hohen Ener­gie­auf­wand beim Start wird auf kur­zen Ste­cken in etwa dop­pelt so viel CO2 pro Kilo­me­ter und Per­son aus­ge­sto­ßen wie bei län­ge­ren Flügen. Die Fahrt mit der Bahn ist hier deut­lich klimafreundlicher.

 

 

 

 

Bio-Lebens­mit­tel: Kli­ma­schutz inklusive

 

Auch das Ernäh­rungs­ver­hal­ten hat Ein­fluss auf den CO2-Aus­stoß. Hier wirkt sich ins­be­son­de­re die Men­ge des Fleisch­kon­sums, aber auch der Kauf von Bio­pro­duk­ten aus. Der Anteil der Land­wirt­schaft an den Gesamt­emis­sio­nen liegt in Deutsch­land zwar nur bei knapp acht Pro­zent. Aber auch in die­sem Bereich soll lang­fris­tig etwa ein Drit­tel der Emis­sio­nen ein­ge­spart wer­den. Und das geht nur, wenn deut­lich weni­ger Tie­re gehal­ten wer­den und auf Kunstdünger ver­zich­tet wird. Bei­des ist in der Bio-Land­wirt­schaft schon die Regel. Wer also weni­ger Fleisch isst und auch noch im Bio­la­den ein­kauft, ernährt sich nicht nur bewusst und gesund, son­dern schont auch Umwelt und Kli­ma. Regio­na­le und sai­so­na­le Ware muss überdies nicht über wei­te Wege trans­por­tiert werden.

 

Moder­ner Ablasshandel?

 

Und noch einen ande­ren Tipp hat Exper­te Bil­harz vom Umwelt­bun­des­amt: »Ich kann CO2 auch bei ande­ren, auch mit ande­ren ein­spa­ren. Zum Bei­spiel, indem ich in bestehen­de Kli­ma­schutz­pro­jek­te inves­tie­re und so mei­nen eige­nen CO2-Aus­stoß kom­pen­sie­re. Oder indem ich mich finan­zi­ell beim Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien betei­li­ge. Das ist oft ein­fa­cher und wir­kungs­vol­ler, als mit schlech­tem Gewis­sen klei­ne CO2-Ein­spar­mög­lich­kei­ten im All­tags­kon­sum detek­ti­visch aufzuspüren.« Für den Effekt von Treib­haus­ga­sen auf das Kli­ma sei es zum Groß­teil eben uner­heb­lich, wo die Emis­sio­nen statt­fin­den. Des­halb sei es mög­lich, einen Flug von Ber­lin nach Bar­ce­lo­na bei­spiels­wei­se über die Finan­zie­rung eines Pro­jekts in Südamerika zu kompensieren.

 

Bes­ser als gar nichts

 

Es klingt ein biss­chen nach moder­nem Ablass­han­del, die eige­nen Klimasünden an ande­rer Stel­le durch Aus­gleichs­za­hun­gen zu neu­tra­li­sie­ren. Kri­ti­ker monie­ren des­halb, dass sol­che Kom­pen­sa­ti­onsm glich­kei­ten dazu ver­lei­ten, sich nicht mehr um eine kli­ma­scho­nen­de Lebens­wei­se zu bemühen, son­dern sich mit rela­tiv gerin­gem finan­zi­el­len Auf­wand ein rei­nes Gewis­sen zu erkau­fen. Befürworter dage­gen argu­men­tie­ren, dass durch eine frei­wil­li­ge Kom­pen­sa­ti­on das Bewusst­sein für die selbst ver­ur­sach­ten Emis­sio­nen geschärft wer­de. Egal, wer recht hat: Bes­ser als gar nichts zu machen sind Kompensationszahlungen
allemal.

 

Indi­vi­du­um vs. Politik

 

Aber auch wer mit gutem Bei­spiel vor­an geht, aufs Auto ver­zich­tet, mit der Bahn in den Urlaub fährt, mit Strom und Heiz­wär­me spar­sam haus­hal­tet, fragt sich nicht sel­ten, ob das indi­vi­du­el­le Han­deln Sinn macht. Immer­hin stam­men in Deutsch­land »nur« 10,2 Pro­zent der Treib­haus­gas­emis­sio­nen aus pri­va­ten Haus­hal­ten, so das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um in der neu­es­ten Broschüre »Kli­ma­schutz in Zahlen«.

 

»Gute Gesetz­ge­bung fällt nicht vom Himmel«

 

Phi­lo­so­phisch betrach­tet ist die Sache ganz klar. »Vie­les spricht dafür, dass Koh­le­strom, Fern­rei­sen und SUV ein­fach nicht mehr drin sind. Je kla­rer das gesagt, je bes­ser dafür argu­men­tiert und je häu­fi­ger es ein­fach vor­ge­lebt wird, des­to eher setzt sich die Über­zeu­gung durch, dass es unrecht ist, die Gegen­wart gegenüber der Zukunft zu bevor­zu­gen«, meint Prof. Dr. Chris­ti­an Sei­del, Phi­lo­soph und Spre­cher des Insti­tuts für Technikzukünfte am Karls­ru­her Insti­tut für Tech­no­lo­gie (KIT).

 

Und auch Dr. Chris­ti­an Baatz vom Lehr­stuhl für Phi­lo­so­phie und Ethik der Umwelt an der Uni Kiel ermu­tigt zu indi­vi­du­el­lem Han­deln: »Gute Gesetz­ge­bung fällt nicht vom Him­mel. Fri­days for Future zeigt, dass sich Poli­ti­ker häu­fig in dem Moment bewe­gen, in dem dies von einer Viel­zahl der Bürger gefor­dert wird. Durch sei­ne Kon­sum­entschei­dun­gen kann man Poli­ti­kern signa­li­sie­ren, dass einem Kli­ma­schutz wich­tig ist. Dadurch hat das kli­ma­freund­li­che Han­deln des Ein­zel­nen einen dop­pel­ten Effekt.«

 

Kei­nem auf die Füße treten

 

Und den Druck auf die Poli­tik zu erhö­hen, ist wich­ti­ger als je zuvor. Das geplan­te Kli­ma­pa­ket der Bun­des­re­gie­rung, das im Sep­tem­ber vor­ge­stellt wur­de, wird von Fach­leu­ten als mut­los und inef­fi­zi­ent kri­ti­siert. Und es zeich­net sich ab, dass es vor der Ver­ab­schie­dung noch wei­ter ver­wäs­sert wird. Die selbst gesteck­ten Kli­ma­zie­le – 55 Pro­zent CO2-Reduk­ti­on im Ver­gleich zu 1990 bis zum Jahr 2030, weit­ge­hen­de Kli­ma­neu­tra­li­tät gar bis zum Jahr 2050 – dürften mit den zöger­lich-ver­hal­te­nen Maß­nah­men, die mehr auf mög­li­che Wutbürger als auf das Kli­ma Rücksicht neh­men, kaum zu errei­chen sein.

 

 

Prof. Dr. Clau­dia Kem­fert, Lei­te­rin der Abtei­lung »Ener­gie, Ver­kehr und Umwelt« beim Deut­schen Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung beur­teilt die von der gro­ßen Koali­ti­on vor­ge­stell­ten Plä­ne als ein­deu­tig unzu­rei­chend: »Beschlos­sen wird nicht, was kli­ma­po­li­tisch not­wen­dig ist, son­dern was poli­tisch kom­pro­miss­fä­hig erscheint. Das Paket bleibt daher hin­ter dem Not­wen­di­gen zurück.« Dabei sind poli­ti­sche Wei­chen­stel­lun­gen drin­gend not­wen­dig, denn den größ­ten Anteil am Treib­haus­gas­aus­stoß in Deutsch­land hat mit 37,8 Pro­zent die Ener­gie­wirt­schaft – vor allem, weil immer noch viel Braun- und Stein­koh­le zur Strom- und Wär­me­er­zeu­gung genutzt wird.

 

Zweit­größ­ter Emit­tent ist dann die Indus­trie mit 20,7 Pro­zent – 96 Pro­zent davon wie­der­um wer­den im Stra­ßen­ver­kehr ver­ur­sacht. Die­se Zah­len des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt zei­gen deut­lich, wo muti­ge und weit­rei­chen­de Zukunfts­ent­schei­dun­gen getrof­fen wer­den müssen: Der rasche Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien ist genau­so drin­gend erfor­der­lich wie eine Reform des Individualverkehrs.

 

Nicht war­ten, bis alle mitmachen

 

Ange­sichts des­sen for­dern die Kli­ma-Akti­vis­tin­nen und ‑Akti­vis­ten von Fri­days for Future nachdrücklich, dass die Poli­tik han­deln muss. Kli­ma­schutz soll nicht ins Pri­va­te dele­giert wer­den und schon gar nicht auf dem Rücken derer aus­ge­tra­gen wer­den, die wenig ver­die­nen (mehr ab S. 12). Ande­rer­seits: Demo­kra­tisch gewähl­te Poli­ti­ker haben den Auf­trag, den Wäh­ler­wil­len umzu­set­zen. Je deut­li­cher wir nicht nur an der Wahl­ur­ne, son­dern auch im All­tag durch unser Han­deln oder auch auf Demons­tra­tio­nen klar machen, was uns wich­tig ist, umso kla­rer ist der Wäh­ler­wil­len zu erken­nen. Dabei ist klar, dass nicht alle im glei­chen Umfang oder überhaupt mit­ma­chen. Das gilt für den Nach­barn, der wei­ter­hin mit dem SUV zum Bäcker fährt, genau­so wie für Staa­ten­len­ker, die dem Kli­ma­schutz trotz der ein­deu­ti­gen Fak­ten kei­ne dring­li­che Bedeu­tung bei­mes­sen. Das ist mehr als ärger­lich – aber wir kön­nen nicht dar­auf war­ten, dass alle mit­ma­chen, bevor wir uns selbst bewe­gen, denn sonst geht es nie voran.

 

Nicht auf­ge­ben, bevor wir ange­fan­gen haben

 

Aber ist das Kli­ma überhaupt noch zu ret­ten? Immer­hin ist die glo­ba­le Tem­pe­ra­tur im Ver­gleich zur zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts bis 2017 schon um ein Grad Cel­si­us gestie­gen, so ein Son­der­be­richt des Welt­kli­ma­rats IPCC vom ver­gan­ge­nen Jahr. Trotz­dem ist es noch nicht zu spät, meint der Kli­ma­for­scher Prof. Ste­fan Rahm­s­torf vom Pots­dam-Insti­tut für Kli­ma­fol­gen­for­schung: »Jeder, der meint, das Paris-Ziel sei nicht mehr zu schaf­fen, fällt ledig­lich ein Urteil über die Fähig­keit der Poli­tik, ent­schlos­sen zu han­deln – und nicht über die natur­wis­sen­schaft­li­chen Fak­ten.« Nichts zu tun ist für ihn kei­ne Opti­on: »Unse­re Kin­der und Enkel ver­die­nen etwas Bes­se­res, als dass wir die Hän­de in den Schoß legen und den Kampf gegen die Erd­er­hit­zung auf­ge­ben, bevor wir ihn überhaupt ernst­haft begon­nen haben.«

→ Bir­git Schumacher

 

Die­ser Bei­trag erschien in Aus­ga­be 85 — Win­ter 2019

 

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