Das Magazin für
Kopf und Bauch

Das Magazin für
Kopf und Bauch

Rezepte

Grie­chi­scher Spinatreis

Ein Reiseführer ins Reich der traditionellen Pflanzenküche – Bioboom stellt euch Katharina Seisers »Immer wieder vegan« vor. Und entführt Eure Geschmacksknospen ins frühlingshafte Griechenland.
Spinatreis

Rezept Spa­na­ko­ri­zo – Grie­chi­scher Spinatreis

Reicht für 2 Per­so­nen | Gar­zeit: 20–25 Minuten

Zuta­ten

400 g Blatt­spi­nat (Wur­zel­spi­nat)
150 g Zwiebeln
20 g Dill
Ca. 4 El Olivenöl
120 g Car­na­ro­li-Reis (Risot­to­reis­sor­te, ­Alter­na­tiv Arborio-Reis)
50 Ml/g Tro­cke­ner Weißwein
Salz
1 Zitro­ne
Schwar­zer Pfef­fer aus der Mühle

Zube­rei­tung

·  Spi­nat put­zen, in ste­hen­dem Was­ser mehr­fach gründ­lich waschen, abtrop­fen ­las­sen und grob hacken. Zwie­beln schä­len und fein hacken. Dill abzup­fen, eini­ge Spit­zen zur Sei­te stel­len, Rest fein hacken.

·  In einer Sauteuse/Stielkasserolle 2 EL ­Oli­ven­öl auf mitt­le­rer bis hoher Hit­ze erhit­zen. Zwie­beln dar­in unter häu­fi­gem ­Rüh­ren gla­sig anschwit­zen. Reis dazu­ge­ben, kurz mit­schwit­zen. Mit Wein ablö­schen. Fast kom­plett ein­re­du­zie­ren las­sen. Gehack­ten Spi­nat dazu­ge­ben, ­zusam­men­fal­len las­sen. Ca. 250 ml/g Was­ser angie­ßen, sal­zen und auf klei­ner Flam­me offen ca. 15 ­Minu­ten (je nach Reis­sor­te) al den­te garen. Dabei ab und zu umrüh­ren. Der Reis soll gar sein, aber noch nicht zer­fal­len. Dill ein­rüh­ren. Mit fei­nen Zes­ten von ½ Zitro­ne sowie 1 bis 1,5 EL Zitro­nen­saft, 1 bis 2 EL Oli­ven­öl und schwar­zem Pfef­fer wür­zen, frisch-­zi­tro­nig abschmecken. 

·  Spi­nat­reis auf zwei tie­fe Tel­ler ver­tei­len, evtl. noch mit Oli­ven­öl beträu­feln und ein paar Zitro­nen­zes­ten dar­über­rei­ben. Die Dill­spit­zen daraufstreuen.

·  Mit zusätz­li­chen Zitro­nen­schnit­zen ser­vie­ren und mit dem Löf­fel essen.

 

Katha­ri­na Sei­sers Tipp: »Schmeckt (mir) nur frisch ­zube­rei­tet oder etwas abge­kühlt, aber nicht aus dem Kühl­schrank oder gar auf­ge­wärmt – geht aber ohne­hin ganz schnell. Schwar­ze Kala­ma­ta-Oli­ven in Öl pas­sen gut dazu.«

 

Vari­an­te: Gibt’s auch in einer roten Vari­an­te (Nto­ma­to­ri­zo) ­ent­we­der mit Toma­ten­mark oder stü­cki­gen Toma­ten (Pol­pa) und dann weni­ger ­Was­ser. Oft wer­den zusätz­lich ­1 bis 2 klein geschnit­te­ne Früh­lings­zwie­beln mit ange­schwitzt, dann etwas weni­ger Zwie­bel ver­wen­den. Wird auch gern mit ande­ren Gemü­sen als Lauch­reis (Pra­s­o­ri­zo) oder Kohl­reis (Lach­an­ori­zo) zubereitet.

Ein Rei­se­füh­rer ins Reich der tra­di­tio­nel­len Pflanzenküche

Vegan ist Trend, oder? Ja schon, aber … vega­ne Gerich­te gehö­ren seit jeher zum Welt­erbe der Län­der­kü­chen, egal ob Deutsch­land, Geor­gi­en oder Chi­na. In »Immer wie­der vegan« stellt die öster­rei­chi­sche Koch­buch­au­torin nun bereits zum zwei­ten Mal »das Bes­te der tra­di­tio­nel­len pflanz­li­chen Küchen aus aller Welt« vor. (Der Vor­gän­ger heißt »Immer schon vegan«, erschien 2015 und hat uns damals eben­falls sehr gut gefal­len.) Für die Rezep­te braucht es kei­ne Milch- und Flei­scher­satz­pro­duk­te, Gemü­se steht klar im Fokus – dabei emp­fiehlt die Autorin wärms­tens, Wert auf (Bio-)Qualität und Sai­so­na­li­tät zu legen. Ent­spre­chend sind die Kapi­tel in Früh­ling, Som­mer, Herbst, Win­ter sowie die fünf­te Sai­son »Jeder­zeit« geglie­dert. Inner­halb jedes Kapi­tels fin­den sich Vor­schlä­ge für Früh­stück, war­me und kal­te Mahl­zei­ten sowie Süßes. Das Spek­trum der Gerich­te ist beein­dru­ckend: Wie wäre es mal mit chi­ne­si­schen gefal­te­ten Sesam­bröt­chen zum Früh­stück, mal­lor­qui­ni­schem Som­mer­ge­mü­se­auf­lauf oder nige­ria­ni­schen Krap­fen in Gewürz­zu­cker? Über­zeugt hat uns auch der waren­kund­li­che Teil, der bereits beim Lesen Appe­tit macht – und natür­lich die schö­ne Aus­stat­tung (Lei­nen­ein­band und Lesebändchen!)

Katharina Seiser – »Immer wieder vegan«
192 Seiten, Hardcover (Leinen)
Brandstätter Verlag
32,00 € (D)
Immer wieder vegan Cover
Katharina Seiser – »Immer wieder vegan«
192 Seiten, Hardcover (Leinen)
Brandstätter Verlag
32,00 € (D)